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Finanzministerium warnt

vor gefälschten E-Mails

Berlin - Derzeit sind gefälschte E-Mails des Bundesfinanzministeriums im Umlauf. Betrüger würden auf diese Weise versuchen, an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen, teilte das Ministerium am Montag in Berlin mit. In der Mail mit dem Absender „Bundesministerium der Finanzen“ werde den Betroffenen erklärt, sie hätten zu viel Einkommensteuer gezahlt. Um diese zurückzuerhalten, müsse ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden, bei dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Passwort gemacht werden sollen. Das Finanzministerium warnte davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Sogenannte Änderungsbescheide würden nicht per Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. dpa

Gutachter: Kachelmanns Ex-Geliebte könnte gelogen haben

Mannheim - Die Ex-Geliebte von Jörg Kachelmann könnte nach Einschätzung eines Gutachters bei ihrer Aussage gegen den Wettermoderator gelogen haben. Die Hypothese einer bewussten Falschaussage könne er nicht zurückweisen, sagte der Psychologe Günter Köhnken am Montag vor dem Landgericht Mannheim. Wie groß die Wahrscheinlichkeit sei, müsse das Gericht beurteilen. Die 38-Jährige wirft dem Schweizer vor, sie vergewaltigt und mit einem Messer bedroht zu haben. Der 52-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Kachelmanns früherer Verteidiger Reinhard Birkenstock hatte Köhnken mit einem Gutachten beauftragt. Die 38-Jährige habe sehr detailliert ihre Beziehung zu Kachelmann geschildert, sagte der Sachverständige am Montag, dem 40. Verhandlungstag. An Einzelheiten der Vergewaltigung könne sie sich dagegen nicht erinnern, obwohl die Frau wahrscheinlich überdurchschnittlich intelligent sei. Die Möglichkeit einer Autosuggestion schloss der Kieler Psychologe allerdings aus. dpa

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