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Bergungsteams holen 75 Leichen aus verunglücktem Rio-Paris-Flieger



Paris - Aus der vor zwei Jahren über dem Atlantik abgestürzten Rio-Paris-Maschine sind mindestens 75 Leichen geborgen worden. Die Toten seien im Laufe der vergangenen Woche aus dem Wrack des Airbus A330 geholt worden, teilte die französische Polizei am Dienstag in Paris mit. Damit seien nun insgesamt 127 der 228 Fluggäste und Besatzungsmitglieder der Air-France-Maschine geborgen. „Sie befinden sich derzeit auf dem Schiff und werden später nach Frankreich gebracht, wo sie identifiziert werden sollen“, sagte Robert Soulas vom französischen Opferverband. Die Hinterbliebenen seien laut Soulas geteilter Meinung über die Bergungsaktion. Einigen wäre es lieber, die Leichen würden nicht heraufgeholt. Die Maschine war am am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich in eine Unwetterfront geraten und abgestürzt. Kurz nach dem Unfall waren zunächst 50 Leichen geborgen worden. dpa

Australien stoppt Tierexporte

nach Indonesien

Sydney - Nach einem schockierenden Dokumentarfilm hat Australien den Export lebender Rinder nach Indonesien eingeschränkt. Der Fernsehsender ABC hatte gezeigt, wie Arbeiter die australischen Tiere in den Schlachthäusern misshandelten, ehe sie ihnen die Kehle durchschnitten. Elf in dem Fernsehfilm gezeigte Schlachthäuser würden deshalb vorerst nicht mehr beliefert, sagte Agrarminister Joe Ludwig. Die Regierung leitete eine Untersuchung ein. Die Tierschutzorganisation Peta forderte ein vollständiges Ende der Lieferungen. Indonesien ist der größte Absatzmarkt für australische Rinder. dpa

Krokodil springt in Fischerboot –

Mann schlägt Reptil in die Flucht

Sydney - Ein Riesenkrokodil ist einem Fischer vor Australien ins Boot gesprungen und hat sich in seiner Schulter festgebissen. „Zum Glück konnte ich ziemlich schnell aufspringen und ihm den Ellbogen in den Hals rammen“, berichtete Bruce Rudeforth (59) dem Radiosender ABC am Dienstag. Er kam deshalb mit leichten Bisswunden davon. Das zweieinhalb Meter lange Tier habe vor Schreck losgelassen und sei zurück ins Meer gefallen. Es sei ungewöhnlich für Krokodile, auf der Suche nach Beute so weit aus dem Wasser zu schnellen, sagte der Zoologe Peter Mawson. Durch die lange Regenzeit seien aber weniger Fische im Wasser und die Beutesuche für die Krokodile schwieriger. „Es ist möglich, dass das Krokodil kapiert hat, dass da, wo Fischer sind, auch leicht an Nahrung zu kommen sein muss.“ Die Attacke ereignete sich vor Broome an der Westküste. dpa

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