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„Fliegendes Spaghettimonster“

bekommt Führerschein

Wien - Ein Anhänger der Spaßreligion „Fliegendes Spaghettimonster“ hat es im katholischen Österreich mit Nudelsieb auf dem Kopf auf sein Führerscheinfoto geschafft. Er habe gesehen, dass man auf Passfotos ausnahmsweise eine Kopfbedeckung tragen dürfe, wenn diese religiös begründet sei, sagte der Wiener Kirchenkritiker Niko Alm. „Ich habe mir gedacht, diese Ausnahme muss für mich dann auch gelten, und habe einfach das Nudelsieb als Symbol für die ,Church of the flying Spaghettimonster’ mit hergenommen und mir eben das aufgesetzt.“ Ein Sprecher der Wiener Bundespolizeidirektion, Roman Hahslinger, bestätigte der dpa am Mittwoch die Ausstellung der ungewöhnlichen Fahrerlaubnis. Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“, deren Anhänger sich „Pastafarians“ nennen, ist eine 2005 in den USA gegründete Religionsgemeinschaft, die aus Religionsgegnern besteht. dpa

Forscher: Stinkende Socken

schützen vor Malaria

Montréal - Ein Experiment hat ergeben, dass sich Malariamücken mehr von müffelnden Socken angezogen fühlen als von einem schlafenden Menschen, sagte der Forscher Fredros Okumu vom Ifakara-Gesundheitsinstitut in Tansania. Mücken könnten nicht unterscheiden, ob menschlicher Geruch von einem Menschen oder einem Gegenstand ausgeht. Das sei die Chance, die Mücken in die Falle zu locken, zu töten und Infektionen zu verhindern. Die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung gab Okumu 775 000 Dollar, damit er solche Mückenfallen in tansanischen Dörfern aufstellt und die Wirkung untersucht. AFP

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