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Staat behält Gäfgens

Entschädigung ein

Frankfurt/Main - Der Kindsmörder Magnus Gäfgen bekommt seine 3000 Euro Entschädigung vom Land Hessen nicht ausbezahlt. Das Geld fließe in die Staatskasse, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Freitag. Gäfgen habe aus dem Mordprozess noch 71 000 Euro Schulden bei der Justizkasse. Hinzu kämen die Kosten des aktuellen Verfahrens, die er zu vier Fünfteln tragen muss. Auch wenn er vorher Prozesskostenhilfe zugesprochen bekommen habe, bleibe er das Geld trotzdem schuldig, sagte die Sprecherin. Zudem sei das Urteil noch nicht rechtskräftig. Das Frankfurter Landgericht hatte dem verurteilten Kindsmörder am Donnerstag wegen der Gewaltdrohung im Polizeiverhör eine Entschädigung von 3000 Euro plus Zinsen zugesprochen. Das Urteil war auf große Kritik gestoßen. dapd

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