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Hitlergruß im Urlaub

ist Grund für Preisminderung



München - Zeigen Animateure in einer Theateraufführung im Hotel den Hitlergruß, ist das ein Grund für die Minderung des Reisepreises. Dies stelle mehr als eine Unannehmlichkeit dar und sei daher ein Reisemangel, entschied das Amtsgericht München. In dem Fall besuchte der Kläger in seinem Hotel eine Aufführung von Sketchen. Dabei wurden die unterschiedlichen Arten des Grüßens durch die verschiedenen Völker imitiert – beim Gruß der Deutschen liefen zwei Animateure im Stechschritt aufeinander zu, erhoben beim Vorbeigehen den linken Arm und brüllten laut „Heil“. Als der Urlauber wieder zu Hause war, verlangte er vom Reiseunternehmen eine Minderung des Gesamtreisepreises von 25 Prozent. Da das Reiseunternehmen nicht zahlte, klagte er. dpa

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