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Spekulationen um Strauss-Kahn

New York - Das Verfahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn könnte bereits an diesem Montag die entscheidende Wendung nehmen. Staatsanwalt Cyrus Vance hat das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer für den Nachmittag vorgeladen, ihr Anwalt Kenneth Thompson wertete dies als Zeichen dafür, dass das Verfahren vollständig oder in einigen Punkten zu den Akten gelegt werde. „Wenn sie nicht eine Einstellung des Verfahrens vorbereiten würden, dann müssten sie sie auch nicht treffen“, sagte Thompson der „New York Times“ zur Vorladung des New Yorker Zimmermädchens Nafissatou Diallo durch die Staatsanwaltschaft. „Dann würden sie am nächsten Tag einfach vor Gericht sagen: ,Wir werden den Fall fortführen.’“ AFP



Panne bei neuem russischen Jet

Moskau - Wegen Triebwerksproblemen hat der neue russische Tarnkappen-Kampfjet PAK FA T-50 einen Schauflug auf der Luftfahrtmesse Maks bei Moskau bereits beim Start abgebrochen. Der Pilot habe das Überschallflugzeug mit einer Notbremsung und mit Hilfe eines Bremsschirms zum Stehen gebracht, sagte ein Sprecher der staatlichen Flugzeugbauholding UAC am Sonntag der Agentur Interfax. Der Pilot habe mit Blick auf die Sicherheit der zahlreichen Zuschauer die richtige Entscheidung getroffen, hieß es. Russland hatte das Flugzeug, das als Antwort auf den amerikanischen Stealth-Jäger F-22 gilt, am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt. dpa

Megastädte in der Wasserkrise

Stockholm - Megastädten weltweit droht in den kommenden Jahren eine Verschärfung der Wasserkrise. Sie sind besonders von Trinkwassermangel, sinkender Wasserqualität sowie Ausfällen der Kanalisation gefährdet. Dies bestätigt die Umweltstiftung WWF in einer Studie mit Fallbeispielen. Das Werk „Big Cities. Big Water. Big Challenges“ wurde am Sonntag in Stockholm veröffentlicht. Die Organisation empfiehlt, das Wassermanagement in den Städten nachhaltig zu planen. Schon heute sei die Situation in vielen Metropolen unhaltbar und bedrohlich. Mexiko-Stadt etwa sei mittlerweile abhängig von Wasserreserven in 150 Kilometer entfernten Regionen. Die Flüsse in Buenos Aires nennt der WWF eine „öffentliche Kloake“. dpa

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