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ICE-Klimaanlagen

an heißen Tagen stabil

Berlin - Die Kühlung der ICE-Züge hat sich in der jüngsten Hitzeperiode als stabil erwiesen. Anders als im Juli 2010 sei in diesem Jahr „bislang keine Häufung an Klimaanlagen-Ausfällen bei einer Baureihe zu beobachten“, sagte ein Bahnsprecher am Freitag in Berlin. In den vergangenen heißen Tagen seien zwei bis drei Prozent der Kühlaggregate kurzfristig ausgefallen. Das sei ein „normaler Wert“, wie er bei der Bahn und anderen Verkehrsträgern seit Jahren registriert werde. Der Hessische Rundfunk hatte von deutlich weniger Problemen mit ICE-Klimaanlagen als im Sommer 2010 berichtet. Über alle ICE-Baureihen hinweg seien in dieser Woche fünf bis zehn Prozent ausgefallen, wie aus internen Aufstellungen der Bahn hervorgehe. Diese Zahlen nannte der Bahnsprecher falsch. Bei etwa 50 Bahnfahrten waren im Juli vorigen Jahres die Klimaanlagen ganz oder teilweise ausgefallen. Deren Klimaanlagen seien mit geänderten Einstellungen und dem Austausch von Bauteilen robuster für extreme Temperaturen gemacht worden, sagte der Sprecher. dpa

Brand in Nordgriechenland

außer Kontrolle

Athen - Wegen schwerer Waldbrände hat Griechenland um die Hilfe anderer Staaten gebeten. Zwei Löschflugzeuge aus Frankreich und zwei aus Spanien wurden nach Angaben der Behörden am Freitag in der Region der nordostgriechischen Hafenstadt Alexandroupolis erwartet. Dort toben auf unwegsamem Gelände an mehreren Stellen Brände. „Die Lage ist extrem gefährlich“, sagte der Regionalgouverneur Aris Giannakidis im griechischen Fernsehen. Die Flammen haben nach Schätzungen der Feuerwehr bislang mehr als 2500 Hektar Wald- und Buschland und landwirtschaftlich genutzte Flächen zerstört. dpa

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