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Zeitweise Verwaisung der ISS

auch für Russland denkbar



Moskau - Auch Russland hält nach dem Absturz seines Raumtransporters nun erstmals eine zeitweilige Verwaisung der Internationalen Raumstation ISS für möglich. Ein Übergang zu einem unbemannten ISS-Betrieb sei keine Gefahr, sagte der Vizechef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Vitali Dawydow. Er reagierte damit auf Angaben der US-Behörde Nasa, wonach die ISS nach elf Jahren erstmals ohne Besatzung bleiben könnte. Grund hierfür ist die Panne mit dem unbemannten russischen Frachter Progress, der in der Vorwoche wegen der Fehlzündung einer Sojus-Trägerrakete abgestürzt war. „Vielleicht ist in Zukunft kein dauerhafter Aufenthalt von Kosmonauten in Erdnähe mehr nötig“, sagte Dawydow. Die Frage werde derzeit auch in Russland diskutiert. Die ISS ist als dauerhafter Außenposten der Menschheit im All angelegt. Sie soll aber wegen ihres Alters nach 2020 im Ozean versenkt werden.dpa

Mel Gibson muss

in Sorgerechtsstreit zahlen

Los Angeles - Hollywoodstar Mel Gibson (55) muss seiner Ex-Freundin 750 000 Dollar (rund 520 000 Euro) zahlen. Dies entschied ein Richter in Los Angeles am Mittwoch, berichtete der Internetdienst „Tmz.com“. Gibson und seine ehemalige Freundin, die russische Sängerin Oksana Grigorieva, streiten sich seit ihrer Trennung im Frühjahr 2010 um das Sorgerecht für ihre kleine Tochter Lucia. Nach dem Urteil des Gerichts werden sich die Eltern das Sorgerecht für das Kind teilen. „Tmz.com“ zufolge hatte Oksana Grigorieva ursprünglich auf eine Millionenabfindung gehofft. dpa

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