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Schlammlawine in Sachsen-Anhalt führt zu Katastrophenalarm

Berlin - Gewitter und starke Regenfälle haben in der Nacht zum Montag in weiten Teilen Deutschlands zu Überschwemmungen geführt. Eine gewaltige Schlammlawine floss im Südharz von einem höhergelegenen Acker in die Ortschaft Riestedt in Sachsen-Anhalt. Landrat Dirk Schatz (CDU) rief daraufhin noch in der Nacht zum Montag den Katastrophenalarm aus. Er schätzte die Regenmenge auf dem 60 Hektar großen Acker auf 25 Millionen Liter. Erst vor zehn Tagen hatte ein Unwetter die Ortschaft überspült. Die Aufräumarbeiten waren laut Schatz erst vor wenigen Tagen beendet worden. Auf einem Trödelmarkt in Mülheim in Nordrhein-Westfalen kam am Sonntag eine Frau ums Leben, als sie während eines Gewitters Schutz unter einem Baum gesucht hatte und dort von einem Blitz getroffen worden war. Auch in Thüringen, Norddeutschland, Bayern und Baden-Württemberg überfluteten die Regenmassen Häuser und Straßen. Teilweise kam es zu Verkehrsbehinderungen.dapd

Mircos mutmaßlicher Mörder

bricht sein Schweigen

Krefeld - Der mutmaßliche Mörder des kleinen Mirco hat erstmals im Prozess ausführlich zum Geschehen vor der Tat Stellung genommen. Er habe sich am Tattag freigenommen, weil seine Tochter krank gewesen sei, sagte der damalige Telekom-Manager am Montag vor dem Krefelder Landgericht. Dennoch habe ihn sein Chef an jenem Freitag angerufen und einen neuen Statusbericht über ein Projekt von ihm verlangt. Olaf H. hatte in seinem Geständnis angegeben, Mirco umgebracht zu haben, um beruflichen Stress und Druck abzureagieren. dpa

Läufer von Buschbrand in Australien überrascht

Sydney - Acht Extremsportler sind bei einem 100-Kilometer-Rennen in Australien in einer Schlucht von einem Buschbrand eingeschlossen worden. Die Läufer mussten am Freitag durch eine lodernde Flammenwand rennen, um sich in Sicherheit zu bringen. Dabei wurden zwei Frauen schwer verletzt, berichtete der australische Sender ABC. Sie wurden vom Unglücksort in einer entlegenen Region im Nordwesten Australiens in Spezialkliniken nach Melbourne und Sydney geflogen. Bis zu 70 Prozent ihrer Haut ist verbrannt. dpa

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