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93 000 Straftaten seit 1998

durch DNA-Analyse-Datei aufgeklärt

Wiesbaden - Mithilfe der DNA-Analyse- Datei des Bundeskriminalamts (BKA) sind in den vergangenen 13 Jahren rund 93 000 Straftaten aufgeklärt worden. Die Datenbank umfasste Ende Juni fast 922 000 Gen-Spuren, wie eine BKA-Sprecherin in Wiesbaden am Sonntag weiter berichtete. Beim Abgleichen von Spuren mit den Daten landeten die Ermittler knapp 119 000 Treffer. Das heißt, sie konnten die Informationen einer anderen Spur oder einem Menschen zuordnen. Die Datei wurde am 17. April 1998 eingerichtet. Für eine DNA-Analyse genügen schon geringste Spuren – etwa Hautschuppen, Haare, Sperma, Schweiß oder Speichelreste. Besteht ein Tatverdacht, nehmen die Ermittler eine Speichelprobe des Verdächtigen. Seit 2000 erzielten die Fahnder mit der DNA-Datenbank in 1079 Fällen von Mord oder Totschlag Erfolge. Die Datei half unter anderem auch bei der Aufklärung von 1963 Vergewaltigungen, knapp 74000 Diebstählen und rund 6400 Fällen von Raub und Erpressung. dpa

90-Jähriger fährt in Personengruppe und verletzt fünf Menschen schwer

Heinsberg - Ein 90-jähriger Autofahrer ist im nordrhein-westfälischen Heinsberg in eine Personengruppe gefahren und hat dabei fünf Menschen schwer verletzt. Unter den Opfern seien auch drei Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mann hatte am Samstagabend am Steuer vermutlich einen Schwächeanfall erlitten und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Auch er wurde in eine Klinik gebracht. dapd

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