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Schweres Zugunglück in Sachsen:

Ein Regionalexpress rammt Auto



Bad Lausick - Beim Zusammenstoß einer Regionalbahn mit einem Auto an einem Bahnübergang in Sachsen sind am Dienstag rund 50 Menschen verletzt worden. Neun Zuginsassen seien schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden, rund 40 weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen, berichtete Torsten Henkel, Sprecher der Bundespolizei. Hubschrauber und zahlreiche Rettungswagen waren nahe Bad Lausick im Einsatz. Der Regionalexpress 3736 hatte kurz nach 13 Uhr 00 an dem Bahnübergang in Lauterbach ein Auto gerammt. Der vordere der vier Waggons entgleiste und kippte auf ein Feld. Zwei weitere Waggons sprangen aus den Schienen, blieben aber in Schräglage stehen. Der Zug war auf der eingleisigen Strecke von Chemnitz nach Leipzig unterwegs. Wie viele Passagiere an Bord waren, konnte Henkel zunächst nicht sagen. Der Bahnübergang war nach Angaben der Deutschen Bahn mit einer Halbschranke gesichert. Der Unfallhergang sei fast schon kurios gewesen, sagte Henkel. Das Auto habe vor der geschlossenen Schranke gestanden, der Fahrer sei ausgestiegen, um den vorbeifahrenden Zug anzuschauen. Von hinten sei dann ein Transporter gekommen, habe nicht oder zu spät gebremst und das Auto auf die Schienen geschoben. „Im Pkw war niemand. Sonst hätte es einen Toten gegeben“, sagte Henkel. Der Streckenabschnitt Geithain-Leipzig wurde bis auf Weiteres gesperrt. dpa

Lebenserwartung der Menschen

in Deutschland weiter gestiegen

Wiesbaden - Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Deutschland nimmt weiter zu. Sie liegt jetzt für neugeborene Jungen bei 77 Jahren und 6 Monaten, für neugeborene Mädchen bei 82 Jahren und 7 Monaten. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden unter Bezugnahme auf die neueste sogenannte Sterbetafel mit; sie bezieht sich auf die Jahre 2008 bis 2010. KNA

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