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Zwei mutmaßliche Ikea-Attentäter in Polen festgenommen



Warschau - Die Polizei hat in Polen zwei mutmaßliche Erpresser des Möbelhauses Ikea festgenommen. Die beiden Verdächtigen seien 39 Jahre alt und stammten aus Polen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Sie sollen von Mai bis September Sprengkörper in Filialen der schwedischen Kette in Deutschland, Belgien, Frankreich, Holland und Tschechien gezündet haben, um eine Millionensumme zu erpressen. Bei der Explosion in einem Dresdener Ikea-Möbelhaus waren zwei Menschen leicht verletzt worden. Nach dem letzten Attentat in Prag sollen die Täter sechs Millionen Euro Lösegeld verlangt haben. „Die Zeit drängte“, sagte Polizeisprecher Mariusz Sokolowski. Die Sprengkörper seien immer stärker geworden, die Gefahr ernsthafter Verletzungen gestiegen. Für die beiden Verdächtigen kam die Festnahme völlig überraschend, hieß es weiter. Einer der mutmaßlichen Täter soll als Manager in mehreren Großfirmen gearbeitet haben. Er spreche vier Fremdsprachen und wisse, wie ein Konzern funktioniere, sagte Sokolowski. Der andere Festgenommene sei wegen Drogenhandels vorbestraft. An den Ermittlungen und der Aktion waren den Angaben zufolge mehrere hundert Polizisten beteiligt. dpa

Nach Schiffsunglück in Neuseeland neuer Ölfleck entdeckt

Wellington - Aus dem vor der Nordostküste Neuseelands auf Grund gelaufenen Containerschiff „Rena“ fließt anscheinend doch noch Öl ins Meer. Verkehrsminister Steven Joyce sagte am Samstag, ein frischer Ölfleck sei auf der Wasseroberfläche gesichtet worden. „Das Unglück könnte sich zu der schlimmsten Meeres- Umweltkatastrophe seit Jahrzehnten in Neuseeland entwickeln“, warnte Umweltminister Nick Smith. In den Tanks befinden sich schätzungsweise noch 1500 Tonnen Schweröl. Bereits am Donnerstag hatte sich ein fünf Kilometer langer Ölteppich gebildet. Die „Rena“ war am Mittwoch 20 Kilometer vor dem Hafen von Tauranga an dem Astrolabe-Riff auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. dpa

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