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Junge aus Hessen auf Fuerteventura

in Hotelpool ertrunken



Fuerteventura/Leipzig - Ein achtjähriger Junge aus Hessen ist in einem Hotelpool auf der Kanaren-Insel Fuerteventura ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich am vergangenen Donnerstag ereignet, bestätigte der Reiseveranstalter Urlaubstours, der das Hotel im Programm hatte. Das Unternehmen habe das Hotel nun aus dem Programm gestrichen. Die „Bild“-Zeitung und der Sender RTL berichteten, dass ein defektes Rohr zum Austausch des Wassers das Kind an der Brust angesaugt habe. Der achtjährige Lucas sei ein guter Schwimmer gewesen, hieß es weiter. dpa

Staatsanwalt: Kein Kannibalismus an Deutschem in der Südsee

Papeete - Der deutsche Urlauber, der auf der Südsee-Insel Nuku Hiva vermisst wird, ist nicht Opfer eines Kannibalen geworden. „Die Ermittlungen deuten auf keinen Fall auf Kannibalismus hin“, sagte Staatsanwalt José Thorel am Montag in Papeete, der Hauptstadt des französischen Überseegebiets Polynesien. Knochen und Kleidungsstücke, die gefunden wurden, sind wahrscheinlich Überreste des Deutschen. DNA-Proben werden in Frankreich untersucht, ein Ergebnis sollte noch am Dienstag oder Mittwoch vorliegen. Die Wissenschaftlerin Marie-Noëlle Ottino-Garanger bedauerte Berichte, in denen der Tourist bereits als Opfer von Kannibalismus hingestellt wurde. Es handele sich um „typische Hirngespinste einiger Europäer“, die die einheimische Bevölkerung beleidigten. Auf der Inselgruppe gebe es seit dem Ende des 19. Jahrhunderts keine Menschenopfer mehr. AFP

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