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Hundert Tote durch Unwetter

in Zentralamerika



Guatemala-Stadt - Durch heftige Unwetter sind in Zentralamerika etwa hundert Menschen getötet worden. Seit einer Woche andauernde heftige Regenfälle haben vielerorts Hochwasser ausgelöst, von dem nach Angaben der Behörden der einzelnen Länder insgesamt mehr als 700 000 Menschen betroffen sind. Straßen und Brücken wurden zerstört, Strom- und Telekommunikationsnetze unterbrochen. Zahlreiche Ernten wurden vernichtet. Am stärksten betroffen von den Regenfällen sind Guatemala und El Salvador. In Guatemala und El Salvador fiel in einer Woche dreimal so viel Regen wie sonst zu dieser Jahreszeit in einem ganzen Monat. In Guatemala starben 34 Menschen, rund 500 000 Menschen sind von den Fluten betroffen; in El Salvador kamen 32 Menschen ums Leben. Betroffen sind auch Honduras, Nicaragua und Costa Rica. AFP

Bergungsarbeiten an der „Rena“

auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Wellington - Schlechtes Wetter verhindert weiter das Abpumpen von Schweröl aus den Tanks des havarierten Containerschiffs „Rena“ vor Neuseeland. Bergungsmanager Andrew Berry von der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde MNZ sagte am Mittwoch, es sei unwahrscheinlich, dass sich das Wetter vor Donnerstag bessern werde. Es sei völlig unklar, wann mit dem Abpumpen begonnen werden könne. Alles hänge vom Wetter ab. Am Mittwoch war ein Bergungsteam auf der „Rena“ abgesetzt worden. Die drei Männer sollten prüfen, ob das Abpumpen der restlichen rund 1200 Tonnen Schweröl wieder aufgenommen werden kann. Das stellte sich als unmöglich heraus. dpa

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