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Immer noch Überlebende

nach Erdbeben in der Türkei



Ercis/Istanbul - Fast drei Tage nach dem schweren Erdbeben in der Türkei sind noch zwei Überlebende aus den Trümmern geborgen worden. Eine 27-jährige Lehrerin hielt rund 67 Stunden unter Bauschutt durch. Auch ein 18 Jahre alter Student wurde aus einem eingestürzten Gebäude gerettet. Bisher wurden 461 Leichen geborgen, die Zahl der Opfer dürfte am Ende aber deutlich höher ausfallen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan warf Baufirmen und Aufsichtsbehörden schwere Versäumnisse vor. Die Nachlässigkeit von Kommunen, Bauunternehmen und Kontrolleuren sei ein Verbrechen. Er räumte ein, dass die staatliche Hilfe am ersten Tag nach dem Beben unzureichend war. Nun liefen die Hilfseinsätze aber kontrolliert. Inzwischen sucht die türkische Regierung auch die Hilfe anderer Staaten. dpa

Thailands Ministerpräsidentin: Chancen für Bangkok stehen 50:50

Bangkok - Die Chancen für Bangkok, einer kompletten Überflutung zu entkommen, stehen nach Ansicht von Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra bei 50:50. Die aufgeschütteten Wälle in der Hauptstadt würden das Wasser wohl nicht aufhalten können, sagte die Ministerpräsidentin am Mittwoch. „Aber ich bin zu 50 Prozent überzeugt, dass das Zentrum von Bangkok nicht komplett überflutet wird.“ Die Zwölf-Millionen-Einwohner-Metropole bereitet sich auf den Scheitelpunkt des Hochwassers vor, der am Freitag erwartet wird. AFP

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