NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Absturz von russischer Raumsonde

immer wahrscheinlicher

Moskau - Ein Absturz der fehlgeleiteten russischen Raumsonde Phobos-Grunt auf die Erde wird nach dem Scheitern eines neuen Rettungsmanövers immer wahrscheinlicher. Die Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau gehe davon aus, dass der 13,5 Tonnen schwere Apparat mit radioaktivem Kobalt 57 und giftigem Treibstoff in den ersten Dezembertagen aus der Umlaufbahn trudeln könnte. Das meldeten russische Agenturen am Freitag. Zuvor war es auch der Europäischen Weltraumbehörde Esa nicht gelungen, Funkkontakt zu der über der Erde schwebenden rund 120 Millionen Euro teuren Marsmond-Sonde aufzunehmen. „Die Chancen auf Rettung sind nahe null“, sagte ein Roskosmos-Mitarbeiter. Das von einer US-Behörde berechnete mögliche Absturzdatum 26. November sei aber falsch. Trotz des erneuten Rückschlags für die russische Raumfahrt halte Roskosmos an dem für diesen Montag geplanten Start einer bemannten Sojus-Kapsel fest, teilte die Behörde mit. Dann sollen vom Weltraumbahnhof Baikonur – von dem am vergangenen Dienstag auch Phobos-Grunt startete – um 5 Uhr 14 MEZ die Kosmonauten Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin sowie der US-Astronaut Daniel Burbank zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. „Weltraumtouristen“ werde Roskosmos vorerst nicht mehr zur ISS mitnehmen, sagte ein Sprecher. „Viele Kosmonauten kündigen, weil sie zehn Jahre auf einen Flug warten und zusehen müssen, wie wir stattdessen Privatleute mitnehmen.“ Dies wolle sich Roskosmos nicht mehr leisten. In der Vergangenheit hatte Russland für einen mehrtägigen Trip zur ISS 20 Millionen Dollar kassiert. dpa

Phuket profitiert

von Überschwemmung Bangkoks

Bangkok - In den Außenbezirken von Bangkok ist kein Ende der Überschwemmungen in Sicht. Laut Tourismusbehörde (TAT) kamen in den ersten neun Novembertagen 25 Prozent weniger Touristen nach Bangkok als im Vorjahr. Dagegen verbuchte die Ferieninsel Phuket im selben Zeitraum ein Plus von 40 Prozent. Phuket profitiere auch von Hauptstadtbewohnern, die geflüchtet sind. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben