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Bremer Chefarzt nach Todesfällen

in Frühgeborenen-Station gefeuert

Bremen - Wegen der tödlichen Infektionswelle auf einer Bremer Frühchen-Intensivstation ist der zuständige Chefarzt fristlos entlassen worden. Das bestätigte am Dienstagabend der städtische Klinikverbund „Gesundheit Nord“ (Geno), zu dem das KBM gehört. Geno-Geschäftsführer Diethelm Hansen sagte, der Chefarzt habe nicht rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet, um die Ausbreitung des multiresistenten Keims zu verhindern. Zudem habe er das Problem der Klinikleitung nicht rechtzeitig gemeldet. Der Chefarzt war bereits vor Tagen von seinem Zusatzamt als Hygieneverantwortlicher des Klinikums Bremen-Mitte (KBM) zurückgetreten. Auf der Neugeborenen-Station wurden seit April insgesamt 23 Frühchen von dem Keim befallen. Mindestens neun erkrankten daran, drei von ihnen starben. stg

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