NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Debatte um Urheber

der Porno-Attacke auf Facebook

Berlin - Nach der Flut von Porno- und Gewaltbildern auf Facebook diskutiert die Netzgemeinde weiter darüber, wer für die Hacker-Attacke verantwortlich ist. Viele Blogs teilen die Ansicht von George Petre, Social Media-Chef bei der IT-Sicherheitsfirma „Bitdefender“, dass „Anonymous“Aktivisten nicht an der Attacke beteiligt waren. Zwar hatten die Online-Aktivisten von „Anonymous“ in einem Youtube-Video einen Angriff auf Facebook mit dem sogenannten „Fawkes Virus“ angekündigt, der technisch besonders ausgefeilt sein sollte. Doch genau an diesem Punkt setzt der Zweifel an. In den letzten zwei Wochen habe man eine steigende Anzahl von Angriffen auf Facebook verzeichnet, die mit Porno- oder Schockbildern zu tun hätten. Beim Fawkes-Virus müsse es sich aber eher um eine ausgeklügelte Schadsoftware mit viel komplexeren Mechanismen handeln. Weiter schrieb Petre, die Attacke könne mit dem „Black Friday“ – dem traditionellen Start der Weihnachtseinkaufssaison – zusammenhängen. Einige der Webadressen, die zum Verbreiten des Wurms genutzt wurden, hätten einen Domainnamen enthalten, der sich auf den Shoppinggedanken beziehe. jgr

Ikea-Anschläge

endgültig aufgeklärt

Dresden - Die Serie der Brandanschläge auf Ikea-Filialen in fünf Ländern ist endgültig aufgeklärt. Zwei 39-jährige Polen haben jetzt gestanden, am 30. Mai im französischen Lille, belgischen Gent und niederländischen Eindhoven sowie am 10. Juni in Dresden und am 2. September in Prag Brandsätze gelegt zu haben. Dies teilte das sächsische Landeskriminalamt am Donnerstag mit. Die sächsischen Ermittler waren nach dem Anschlag in Dresden, als bei kleineren Explosionen zwei Kunden ein Knalltrauma erlitten, auf eine heiße Spur gestoßen, die nach Polen führte, sagte Kathlen Zink vom Landeskriminalamt Sachsen. bap

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