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Acht Tote bei Massenkarambolage und Frontalzusammenstoß in NRW

Münster/Aachen - Eine Massenkarambolage im Münsterland mit mehr als 50 Autos und ein Frontalzusammenstoß in Aachen haben in der Nacht zu Samstag in Nordrhein-Westfalen insgesamt acht Menschen das Leben gekostet. Auf der Autobahn 31 Richtung Emden im Münsterland stießen zunächst zwei Limousinen zusammen, nach Angaben der Polizei gab es zunächst nur einen Blechschaden, niemand wurde verletzt – bis im dichten Nebel 50 Wagen in die Unfallstelle krachen. Eine 44 Jahre alte Frau aus Köln, ein 28-jähriger Mann aus Nordhorn und ein 50 Jahre alter Mann aus dem Kreis Borken kommen ums Leben. Zwei der Opfer starben, nachdem sie ihr Unglücksauto bereits verlassen hatten. Der dritte Tote wurde im Wrack seines Wagens an einer Böschung gefunden. 35 Menschen werden verletzt. Weitere 50 Menschen, die körperlich unversehrt bleiben, müssen betreut werden. Es wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt eingeleitet. „Wir können froh sein, dass es nicht noch mehr Tote gab“, sagte Werner Schümchen, Einsatzleiter der Polizei. Der Frontalzusammenstoß bei Aachen, bei dem in der Nacht fünf Menschen ums Leben kamen, wurde wahrscheinlich durch zu schnelles Fahren verursacht. Ein 24 Jahre alter Mann habe die Kontrolle über sein Auto verloren und sei in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Mann selbst sowie ein 19-Jähriger und eine 22 Jahre alte Frau in seinem Wagen kamen ums Leben. Eine 20 Jahre alte Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Im entgegenkommenden Auto starben ein 47 Jahre alter Mann und eine 45 Jahre alte Frau; eine 32-Jährige wurde schwer verletzt. Nebel kann nicht die Ursache gewesen sein. „Hier war es sternenklar“, sagte Polizeisprecher Paul Kemen am Samstag.dpa

Container von verunglücktem Schiff vor Neuseeland geborgen

Wellington - Von dem verunglückten Containerschiff „Rena“ vor Neuseeland sind die ersten 36 Container geborgen worden. An Bord der „Rena“ waren 1368 Container, von denen bei dem Unglück wahrscheinlich 88 ins Meer gerutscht waren. Von den Stränden in der Nähe des havarierten Schiffes wurden am Samstag erneut mehrere Ölflecken gemeldet. Das 47 000-Tonnen-Schiff war am 5. Oktober nur 22 Kilometer vor der Nordküste der Nordinsel auf ein Riff gelaufen. Spezialisten gelang es, den Großteil des Schweröls an Bord zu bergen und eine größere Umweltkatastrophe zu verhindern. 360 Tonnen Öl gelangten aber ins Meer und verschmutzten Strände. Mehr als 2000 Vögel verendeten in dem Dreck. dpa

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