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Vater erschießt 13-jährige Tochter nach Gespräch beim Jugendamt



Nienburg - Eine 13-Jährige ist in Stolzenau in Niedersachsen nach einem Vermittlungsgespräch beim Jugendamt von ihrem Vater erschossen worden. Wie die Polizei in Nienburg am Dienstag mitteilte, ist der Mann seit der Tat am Montag auf der Flucht. Der 35-Jährige erschoss seine Tochter den Angaben zufolge auf offener Straße, unmittelbar nachdem das Treffen beim Jugendamt zu Ende gegangen war. Es habe „Differenzen“ in der aus dem Irak stammenden Familie gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Das Mädchen habe sich von ihren Eltern „gelöst“. Sie sei in Abstimmung mit ihrer Familie und dem Jugendamt in einer Jugendhilfeeinrichtung untergebracht gewesen. In dem Zusammenhang trafen sich die Beteiligten zu dem Gespräch beim Amt. Die Ermittlungen zum genauen Motiv und Tatablauf dauerten an. AFP

Weltraumteleskop „Kepler“

entdeckt erdähnlichen Planeten

Washington/Moffet Field - Das Weltraumteleskop „Kepler“ hat den ersten erdähnlichen Planeten in der bewohnbaren Zone eines sonnenähnlichen Sterns aufgespürt. Das hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag (Ortszeit) bekannt gegeben. Auf dem Planeten mit der Katalognummer Kepler-22b herrschen demnach milde 22 Grad Celsius. Wasser wäre dort flüssig, sofern es existierte – eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen. „Diese Entdeckung stützt die wachsende Überzeugung, dass wir in einem Universum leben, in dem es vor Leben wimmelt“, urteilte einer der Forscher aus dem Entdeckerteam, Alan Boss von der Carnegie Institution. Die Forscher haben allerdings keinerlei Lebenszeichen von dem Planeten. Es steht noch nicht einmal fest, ob es sich überhaupt um einen Gesteinsplaneten wie die Erde handelt oder ob Kepler-22b hauptsächlich flüssig oder gasförmig ist. Es ist nicht der erste Nachweis eines Planeten in der bewohnbaren Zone eines anderen Sterns, aber der erste mit dem Weltraumteleskop „Kepler“ – und nach Nasa-Angaben der erste bei einem sonnenähnlichen Stern. dpa

Japans Walfänger

stechen wieder in See

Tokio - Ungeachtet internationaler Proteste sind Japans Walfänger am Dienstag wieder Richtung Antarktis in See gestochen. Aus Sicherheitsgründen gab das Fischereiministerium diesmal weder den Umfang der Flotte noch den Zeitplan der Walfänger bekannt. Geplant sei, rund 900 Zwerg- und andere Wale zu erlegen. In der vergangenen Fangsaison hatten die Japaner ihre Jagd auf die Wale angesichts verstärkter Störaktionen der streitbaren Tierschutzorganisation Sea Shepherd abbrechen müssen. Die japanische Küstenwache begleitet die Walfänger. Die Sicherheitsmaßnahmen seien verstärkt worden, hieß es. Offiziell erlegen die Japaner die Meeressäuger zu wissenschaftlichen Zwecken. Wissenschaftlicher Walfang ist formal erlaubt, trotz des seit 1986 geltenden weltweiten Walfangmoratoriums. dpa

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