NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wieder bricht Kreide

an Rügens Steilküste ab

Sassnitz - Innerhalb weniger Tage ist es an Rügens Steilküste abermals zu einem Abbruch von Kreide gekommen. Dieses Mal war der Bereich der Wissower Klinken betroffen, wo am Sonnabend um 14 Uhr 16 eine größere Fläche abbrach. Laut Polizei sind keine Menschen betroffen. Die Wanderwege oben sollen ein Stück von der Steilküste entfernt werden. Unten am Strand ist das Spazierengehen auf eigene Gefahr möglich. Das zehnjährige Mädchen, das am zweiten Weihnachtsfeiertag am Kap Arkona verschüttet wurde, ist weiter verschollen. dapd

Mann in China

an Vogelgrippe gestorben

Peking - In China ist erstmals seit 18 Monaten ein an Vogelgrippe leidender Mensch gestorben. Der mit dem H5N1-Virus infizierte 39-jährige Busfahrer aus Shenzhen in der südlichen Provinz Guangdong sei an Lungen-, Herz- und Leberversagen gestorben, teilten die Behörden mit. Die WHO zeigte sich „zutiefst besorgt“, nachdem zwei verschiedene Forscherteams jeweils in den Niederlanden und in den USA das Virus so verändern konnten, dass es theoretisch von Säugetier zu Säugetier übertragen werden könnte. Bislang sind Übertragungen von Mensch zu Mensch äußerst selten. Wissenschaftler fürchten, dass das Virus bei einer häufigeren Übertragung von Mensch zu Mensch mutieren und so eine weltweite Pandemie auslösen kann. AFP

Szenen aus „Frankenstein“

im Filmarchiv des Vatikans gefunden

Vatikanstadt - Im Filmarchiv des Vatikan sind Ausschnitte des Horrorfilms „Frankenstein“ aus dem Jahr 1931 aufgetaucht. Die Szenen seien zufällig entdeckt worden, schreibt die Leiterin der Einrichtung, Claudia Di Giovanni, in einem Gastbeitrag für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“. Vor der Erstaufführung des Films vor 80 Jahren seien mehrere Szenen zensiert worden, unter anderem wegen des Vorwurfs der Gotteslästerung. KNA

Augsburger Polizist mit

Maschinenpistolen-Salve getötet

Augsburg - Die Mörder des 41 Jahre alten Polizisten Mathias Vieth in Augsburg sollen nach einem Zeitungsbericht brutaler vorgegangen sein als bisher bekannt. Die Täter hätten ihr Opfer mit einer „Maschinenpistolen-Salve“ getötet, schrieb die „Augsburger Allgemeine“. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass auf den Polizisten mehrere Schüsse abgegeben wurden, obwohl er bereits schwer verletzt am Boden lag. Am Donnerstag waren Tatverdächtige festgenommen worden, zwei 56 und 58 Jahre alte Brüder. Die Polizei sprach von zahlreichen Indizien und einer DNA-Übereinstimmung, die den dringenden Tatverdacht untermauerten. Der hauptverdächtige jüngere Bruder sei wegen eines Polizistenmordes aus dem Jahr 1975 zu lebenslanger Haft verurteilt gewesen und nach 19 Jahren entlassen worden. Sein älterer Bruder hinterließ am Tatort den genetischen Fingerabdruck. dpa

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