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150 Vermisste auf den

Philippinen



in verschütteter Goldgräbersiedlung

Manila - Bei einem Erdrutsch in einer philippinischen Goldgräbersiedlung sind am Donnerstag mindestens 25 Menschen getötet worden. Mindestens 150 Menschen wurden noch vermisst, für sie gab es kaum noch Hoffnung. Eine gewaltige Schlammlawine ging auf die vorwiegend aus Holzhütten bestehende Siedlung Napnapan auf der Inselgruppe Mindanao nieder. Hier leben etwa 8000 Menschen. In der Region hatte es seit Tagen heftig geregnet. Drei Stunden vor dem Unglück wurde in dem Gebiet ein Erdbeben der Stärke 2,8 gemessen. Pantukan und die nahe gelegene Stadt Monkayo haben in den vergangenen Jahren Tausende Goldsucher angezogen. Der Abbau des Edelmetalls erfolgt oft ohne technische Ausrüstung und Absicherung. Die Goldsucher graben Tunnel in Bergflanken, Hänge können schnell instabil werden. AFP

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