NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Altenheimbewohner in Holland

gewinnen 20 Millionen im Lotto

Amsterdam - Zehn Bewohner eines Altenheims haben in den Niederlanden zusammen 20 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Die Senioren im Alter zwischen 78 und 92 Jahren aus der Stadt Breda gewannen am Neujahrstag in der beliebten holländischen Postleitzahlen-Lotterie, berichteten Lokalzeitungen. So etwas hat es nach Angaben einer Sprecherin der Lottogesellschaft in der 23-jährigen Geschichte der Postleitzahlen-Lotterie noch nicht gegeben. Die Gewinne der zehn Altenheimbewohner in der „Damiaanstraat“ liegen zwischen 1,3 und 4,2 Millionen Euro. Über Nacht wurde die ruhige Seitenstraße in Breda die „reichste Straße des Landes“, schrieb die Lokalzeitung „BN De Stem“. dpa

200 Chamäleons an belgischem

Flughafen beschlagnahmt

Brüssel - Zollfahnder haben am Brüsseler Flughafen mehr als 200 Chamäleons beschlagnahmt. Wie die belgische Gesundheitsverwaltung am Freitag mitteilte, wurden die Tiere in Uganda auf die Reise geschickt, Ziel war Süddeutschland. Wer dort der Empfänger war, blieb offen. Die Fahnder hatten die Fracht am Mittwoch kontrolliert, weil auf den Transportkisten nicht alle nötigen Angaben standen. Nur für 14 der 204 Chamäleons lagen Papiere vor. Die restlichen Tiere waren nicht angemeldet. Sie wurden in den Zoo von Antwerpen gebracht. Sieben Chamäleons seien bereits gestorben. dpa

Flugzeug-Unglück im Hafen –

Prozess in Hamburg beginnt

Hamburg - Ein Wasserflugzeug überschlägt sich bei der Landung im Hamburg Hafen. Die beiden Passagiere sterben nach einer dramatischen Rettungsaktion später im Krankenhaus, der Pilot erleidet bei dem Unglück 2009 einen Schock. Seit diesem Freitag muss sich der 44-jährige Mann nun wegen fahrlässiger Tötung vor einem Hamburger Gericht verantworten. Laut Anklage hatte der Pilot der Cessna T 208H nach einem Tankstopp am Flughafen Fuhlsbüttel vergessen, das Fahrwerk für die Wasserlandung wieder einzufahren. Das hätte er nach Meinung der Staatsanwaltschaft durch die Warnanlagen des Flugzeugs erkennen müssen. Dies bestritt der Verteidiger des Piloten: „Die Sicherheitsparameter haben nicht gegriffen“, sagte er gestern zum Prozessauftakt. „Mein Mandant leidet bis heute“, sagte der Anwalt des Angeklagten. Der Jurist stellte gegen einen der beiden Unfall-Gutachter einen Befangenheitsantrag, den der Richter aber ablehnte. Der Prozess soll am 16. Januar fortgesetzt werden. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben