NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Baumstammwurf auf A45 –

für Ermittler versuchter Mord

Aßlar - Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Samstag kurz hinter dem Kreuz Wetzlar in Hessen von einer Autobahnbrücke ein großes Holzstück auf die A45 geworfen. Ein 34 Jahre alter Autofahrer rammte den etwa einen Meter langen und 30 Zentimeter dicken Stamm, kam von der Fahrbahn ab und musste von der Feuerwehr schwer verletzt aus seinem Wagen befreit werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Lahn-Dill mit. Der Autofahrer brach sich die Schulter, erlitt ein Halswirbeltrauma und Prellungen. Der unbekannte Täter hatte das Holzteil kurz nach Mitternacht direkt vor das Auto geworfen, wie Zeugen berichteten. dpa

Diebe graben 30-Meter-Tunnel

zum Geldautomaten

London - Diebe im englischen Manchester haben einen 30 Meter langen Tunnel zu einem Geldautomaten gegraben, um ungestört an dessen Inhalt gelangen zu können. Es dürfte bis zu einem halben Jahr gedauert haben, den unter einem Haus herführenden Tunnel zu bauen, berichtete die Polizei. Die Summe, die die Täter in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar erbeuteten, sei aber sehr „begrenzt“ gewesen. Der Gang ist etwa 1,2 Meter hoch, mit Licht ausgestattet und mit Deckenstützen gesichert. dpa

Dachauer Todesschütze wollte

auch den Richter töten

Dachau/München - Der Todesschütze von Dachau wollte neben dem Staatsanwalt auch den Richter töten. Das habe die kriminaltechnische Untersuchung ergeben, sagte Kriminaloberrat Manfred Frei der „Süddeutschen Zeitung“. Der 54-jährige Transportunternehmer hatte am Mittwoch während einer Urteilsbegründung gegen ihn vor dem Dachauer Amtsgericht eine Pistole gezogen, erst auf den Richter gezielt und dann den 31 Jahre alten Staatsanwalt erschossen. Nach Angaben Freis ermitteln die Beamten jetzt auch, ob der Mann außerdem die beiden Zollbeamten töten wollte, die in dem Prozess gegen ihn aussagten und ihn nach den Schüssen überwältigten. dpa

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