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Brustimplantate: Gründer

der Skandalfirma PIP festgenommen

Paris - Mit Billigbrustimplantaten aus Industriesilikon soll er hunderttausende Frauen gesundheitlich geschädigt haben – nun ist der frühere Chef der Herstellerfirma Poly Implant Prothèse (PIP) in Polizeigewahrsam. Gendarmen nahmen den 72-jährigen Jean-Claude Mas am Morgen in der Villa seiner Lebensgefährtin in Südfrankreich fest, berichteten französische Rundfunksender. Der ehemalige Chef der mittlerweile insolventen Firma steht im Zentrum eines weltweiten Gesundheitsskandals, die Staatsanwaltschaft Marseille ermittelt gegen ihn nach einer Anzeige wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung. Weltweit sollen bis zu 500 000 Frauen die billigen Silikonkissen erhalten haben, die aufgrund ihrer minderwertigen Qualität platzen und zu Entzündungen führen können. Experten befürchten eine krebserregende Wirkung. dpa

Schmallenberg-Virus greift

immer weiter um sich

Berlin - Das Schmallenberg-Virus, das Rinder, Schafe und Ziegen befällt, ist bereits in sechs Bundesländern aufgetaucht. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) will die Suche nach einem Impfstoff vorantreiben. Erstmals stellt das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit daher alle seine Erkenntnisse Fachinstituten und Pharmafirmen zur Verfügung. Auch Virologen der Freien Universität Berlin (FU) arbeiten an einem Impfstoff gegen die Krankheit, die bei betroffenen Tieren zu Tot- und Missgeburten führt. Die Infektion wird über Mücken weitergetragen. dpa

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