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Italienische Fähre vor Westküste

in Schneesturm verunglückt

Rom - In Italien ist am Freitagabend eine Fähre mit mehr als 300 Menschen an Bord auf Grund gelaufen. Das Schiff mit 263 Passagieren und 53 Besatzungsmitgliedern sei kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen der Stadt Civitavecchia nördlich von Rom in einem Schneesturm vor einen Damm gedrückt worden, teilten die Behörden mit. Dabei habe sich ein 25 Meter langer Riss gebildet, allerdings über der Wasseroberfläche. Die „Sharden“ der Reederei Tirrenia, die nach Sardinien fahren sollte, wurde mithilfe von zwei Schleppern in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand, die Küstenwache holte alle Passagiere vom Schiff. Kurz nach dem Unfall war an Bord jedoch Panik ausgebrochen, weil die Passagiere ein Unglück wie beim Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ vor drei Wochen befürchteten. Die „Costa Concordia“ war ebenfalls in Civitavecchia in See gestochen und am Abend des 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio havariert. Bei dem Unglück kamen vermutlich 32 Menschen ums Leben, darunter mindestens sechs Deutsche. Die Bergungsarbeiten an der „Concordia“ sind wegen des Wetters weiter verzögert.AFP

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