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Auf Platz eins. Die amerikanische Sängerin Lana del Rey. Foto: Reuters
Auf Platz eins. Die amerikanische Sängerin Lana del Rey. Foto: ReutersFoto: REUTERS

Lana Del Rey stürmt Spitze

der Charts

Berlin - Erstmals in diesem Jahr ist die Spitze der Album-Charts durcheinandergewirbelt worden – auf den ersten vier Plätzen stehen allesamt Neueinsteiger: Die kalifornische Sängerin Lana Del Rey stürmte mit ihrem Debütalbum „Born To Die“ gleich auf Rang eins. Direkt dahinter platzierte sich der Panflötenspieler Leo Rojas, Gewinner der RTL-Show „Das Supertalent“, mit „Spirit of The Hawk“. Rang drei belegt der Deutsch-Rapper Farid Bang mit seiner Platte „Der letzte Tag deines Lebens“, und auf Platz vier kommt die kanadische Singer-Songwriter-Legende Leonhard Cohen mit „Old Ideas“, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag mitteilte. Die britische Charts-Dauerbrennerin Adele fiel mit ihrer Platte „21“ von Platz zwei auf fünf, und die Führenden der Vorwoche – die Musiker der Chemnitzer Gruppe Kraftklub – fielen mit ihrem Debüt „Mit K“ auf Platz zwölf. dpa

US-Berufungsgericht kippt

Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien

San Francisco - Die Verfechter der Homo-Ehe haben im US-Bundesstaat Kalifornien erneut einen juristischen Erfolg errungen. Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco erklärte am Dienstag das 2008 durch ein Referendum erwirkte Verbot der Eheschließung zwischen Homosexuellen für verfassungswidrig. Die Richter bestätigten damit eine Entscheidung aus niedrigerer Instanz vom August 2010. Die Homo-Ehe war in Kalifornien zwischen Mai und November 2008 kurzzeitig erlaubt gewesen, damals hatten rund 18 000 homosexuelle Paare diese Möglichkeit genutzt. Dann wurde in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit die sogenannte Proposition 8 angenommen, die die Ehe in einem Zusatz zur kalifornischen Verfassung als Bund zwischen Mann und Frau definierte. „Proposition 8 hat keinen anderen Zweck und Effekt als den Status und die Menschenwürde von Schwulen und Lesben in Kalifornien herabzusetzen“, heißt es in der Mehrheitsentscheidung des dreiköpfigen Richtergremiums in San Francisco. „Die Verfassung erlaubt diese Art von Gesetzen einfach nicht.“ Befürworter der Homo-Ehe reagierten vor dem Gerichtsgebäude in San Francisco mit Jubelrufen auf das Urteil. AFP

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