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Der Hund ist nicht

der Mörder

Düsseldorf - Ein Labrador ist vom Verdacht entlastet worden, sein Frauchen getötet zu haben. Das Verletzungsmuster könne nicht von einem Hund stammen, befand das Düsseldorfer Landgericht am Dienstag und verurteilte den Ehemann der Toten zu acht Jahren Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Er habe die 44-Jährige erwürgt, daran bestehe kein Zweifel, befand das Gericht. Der Verteidiger des 50 Jahre alten Witwers hatte den Hund als Täter ins Spiel gebracht und einen Freispruch für seinen Mandanten beantragt. Es sei bekannt, dass Labradore manchmal versehentlich ihre neugeborenen Welpen erdrücken, hatte der Anwalt vorgetragen. Möglicherweise habe der 35 Kilogramm schwere Hund die 44-Jährige in hilflosem Zustand erstickt. dpa

Zahl der Verkehrstoten erstmals

seit 20 Jahren wieder gestiegen

Berlin - Im vergangenen Jahr kamen voraussichtlich 3910 Menschen bei Unfällen ums Leben, wie der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag für die DPolG-Magazin „Polizeispiegel“ schrieb. Das waren 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr. 2010 waren 3657 Menschen im Straßenverkehr getötet worden, so wenige wie nie zuvor. Wendt forderte, die Politik müsse durch gesetzliche Maßnahmen die Verkehrsüberwachung unterstützen. Neben einer Halterhaftung bei Kennzeichenanzeigen müssten die Geschwindigkeitskontrollen auf Landstraßen drastisch ausgeweitet werden. Dort seien mit Abstand die meisten Unfalltoten – bundesweit etwa 60 Prozent – zu beklagen. dapd

Zahl der deutschen China-Touristen auf Rekordstand

Frankfurt am Main - So viele Touristen aus Deutschland wie noch nie zuvor haben im vergangenen Jahr China besucht. Die China National Tourism Administration (CNTA) zählte 2011 rund 637 000 Besucher aus Deutschland. Dies entspreche einem Wachstum von 4,67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte die Behörde mit. Aus keinem anderen Land in Westeuropa seien mehr Touristen nach China gekommen. dpa

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