NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Winnenden verlangt von Eltern

des Amokläufers Schadenersatz

Winnenden - Fast drei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden verlangt die Stadt Schadenersatz von den Eltern des Schützen. Dies berichtet die „Winnender Zeitung“. Es gebe Verhandlungen mit den Versicherungen von Vater und Mutter. Der Stadt sei ein Schaden von 14 Millionen Euro entstanden, sagte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (CDU). Bei den Forderungen handele es sich um die gebuchten Rechnungen, die im Zusammenhang mit dem Amoklauf 2009 eingegangen seien. Dazu zählt etwa der Umbau der Albertville-Realschule. Auch eine Waiblinger Kanzlei habe nahezu 30 Verfahren von Opfern und Angehörigen gegen die Eltern von Tim K. angestrengt, sagte Rechtsanwalt Jens Rabe. dpa

Regen überflutet

große Teile Australiens

Sydney - Die stärksten Regenfälle seit 125 Jahren haben am Samstag weite Teile Australiens unter Wasser gesetzt. Tausende Hausbesitzer im Südosten des Landes mussten nach Angaben der Behörden ihre Häuser verlassen. Über drei Viertel des Gebiets von New South Wales sind überflutet. In einigen Teilen des größten australischen Staates waren solche Wassermassen vom Himmel gestürzt wie seit dem Jahr 1886 nicht mehr. Örtlich fiel binnen weniger Tage so viel Regen wie sonst in einem Jahr. Die Niederschläge folgten auf den kältesten und nassesten Sommer Sydneys in mehr als 50 Jahren, hieß es. dpa

Mindestens sieben Tote

bei Flugzeugabsturz in Chile

Santiago de Chile - Bei einem Flugzeugabsturz auf der südchilenischen Insel Chiloé sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, ein achter Passagier wird noch vermisst. Bergungsmannschaften entdeckten am Freitag das Wrack einer seit dem Vortag vermissten Maschine an einem dicht bewaldeten Berghang im Süden der Insel. Die zweimotorige Piper Navajo der Fluggesellschaft Aerohein befand sich am Donnerstag mit acht Menschen an Bord auf dem Flug von der benachbarten Insel Ascensión nach Quellón auf Chiloé, als der Funkverkehr kurz vor der Landung plötzlich abbrach. Die Chancen, den achten Insassen lebend zu finden, wurden als „sehr gering“ eingeschätzt. dpa

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