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Armenien boykottiert

Eurovision Song Contest in Baku

Eriwan - Zweieinhalb Monate vor dem Eurovision Song Contest (ESC) in Baku hat die Kaukasusrepublik Armenien ihre Teilnahme am Wettbewerb im verfeindeten Nachbarland Aserbaidschan abgesagt. Das Staatsfernsehen werde keine Teilnehmer zum ESC im Mai entsenden, teilte der Rundfunk in der Hauptstadt Eriwan am Mittwoch mit. Eine Begründung wurde nicht genannt. Vor kurzem hatten sich armenische Künstler in einem Offenen Brief für einen Boykott des Wettbewerbs ausgesprochen. Grund ist der Tod eines Grenzsoldaten, der von einem aserbaidschanischen Scharfschützen getötet worden sein soll. Auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Reporter ohne Grenzen kritisieren die Austragung des Musikwettbewerbs in Aserbaidschan – nicht wegen des Konflikts mit Armenien, sondern wegen Menschenrechtsverletzungen und Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit durch die autoritäre aserbaidschanische Führung. dpa

Frau erschießt Ehemann

während der Fahrt im Auto

Tübingen - Eine 48-jährige Frau hat in Tübingen während der Fahrt ihren 15 Jahre älteren Ehemann erschossen, der am Steuer des Autos saß. Der Wagen prallte gegen eine Gartenmauer. Der blutüberströmte 63-Jährige habe noch aus dem Auto klettern können, sei dann aber auf der Straße zusammengebrochen, teilte die Polizei mit. Eine Notärztin konnte ihm nicht mehr helfen. Die 48-Jährige wurde festgenommen, einen Grund für die Tat nannte sie nicht. dpa

Bahn-Mitarbeiter werden

häufiger attackiert

Berlin - Bahn-Mitarbeiter werden in Zügen und auf Bahnhöfen häufiger attackiert. Die Zahl der Straftaten gegen die Mitarbeiter der Deutschen Bahn erhöhte sich von 668 im Jahr 2010 auf 748 im vergangenen Jahr, wie der Konzern am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Zahl aller Körperverletzungen – also auch von Fahrgästen – ging dagegen um elf Prozent auf 1679 zurück. Die gesunkene Zahl der Körperverletzungen führte die Bahn auch auf den verstärkten Einsatz von Sicherheitskräften in Zügen und auf Bahnhöfen zurück. Deren Zahl wurde im Jahr 2011 um 500 auf 3700 erhöht. AFP

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