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US-Küstenwache versenkt japanisches Geisterschiff vor Alaska

Juneau - Mit mehreren Geschützsalven hat die US-Küstenwache vor Alaska die lange Reise eines japanischen „Geisterschiffs“ beendet, das seit der Tsunami-Katastrophe vor mehr als einem Jahr herrenlos über den Pazifik trieb. Mit einer Kanone feuerte ein Küstenwacht-Kutter im Golf von Alaska auf die 50 Meter lange „Ryou-un Maru“. Das „Geisterschiff“ geriet zunächst in Brand, nahm Wasser auf und bekam Schlagseite. Es sank aber erst nach einer zweiten Salve mit größerem Kaliber. Die „Ryou-un Maru“ sollte im vergangenen Jahr auf der Insel Hokkaido verschrottet werden, als sie von der Riesenwelle nach dem Erdbeben erfasst und ohne Fracht ins Meer gerissen wurde. Das Schiff sank knapp 300 Kilometer vom Festland entfernt, der Golf ist dort mehr als 1800 Meter tief. dapd

Grubenarbeiter stirbt bei Unglück

in niedersächsischem Salzbergwerk

Hannover - Bei einem Grubenunglück in rund 1200 Metern Tiefe ist ein Arbeiter in einem Salzbergwerk im niedersächsischen Wunstorf durch giftiges Gas getötet worden. Drei Bergleute seien verletzt worden, teilten die Polizei und das niedersächsische Landesbergamt mit. Der Unfall ereignete sich, als bei Bohrarbeiten Schwefelwasserstoff aus dem Gestein austrat. 23 weitere Bergleute der Grube Sigmundshall wurden nach dem Unglück am späten Mittwochabend vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert. Sie blieben aber unverletzt. In dem Bergwerk rund 25 Kilometer nordwestlich von Hannover baut der international tätige Konzern K+S Kalisalze ab. Nach Angaben des Unternehmens ist es das letzte derartige Bergwerk in Niedersachsen. Die dort geförderten kalium- und magnesiumhaltigen Salze dienen unter anderem als Dünger in der Landwirtschaft. AFP

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