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Wolf im Westerwald

von Unbekanntem erschossen

Gensingen - Der erste gesichtete Wolf im Westerwald seit mehr als 120 Jahren ist mehrere Wochen nach seiner Entdeckung offensichtlich erschossen worden. „Wir gehen zu 99 Prozent davon aus, dass es sich bei dem toten Tier um den Wolf handelt“, sagte ein Sprecher des Landesjagdverbands Rheinland-Pfalz am Montag in Gensingen. Untersuchungen sollen endgültige Gewissheit bringen. Laut Polizei wurde das Tier mit einer großkalibrigen Waffe erschossen. Mittlerweile nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz auf. Wurde die großkalibrige Waffe legal erworben, komme ein Jäger für die Tat infrage, erklärte der Sprecher des Landesjagdverbands und verurteilte den Abschuss. „Der Wolf-Abschuss muss lückenlos aufgeklärt und der Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden“, forderte Verbandspräsident Kurt Alexander Michael. dpa

Der Kunde kauft lieber gar nicht

als zu billig

Washington/Jena - Menschen verlieren beim Kauf lieber Geld als ihr positives Selbstbild. Das führt dazu, dass sie selbst für Produkte zahlen, die sie eigentlich umsonst haben könnten, oder dass sie die Produkte lieber gar nicht kaufen als zu billig. Dies berichten die „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS). Zu wenig zu zahlen, bringe die Käufer in Bedrängnis, weil sie nicht schlecht dastehen wollen. Sie bewahren demnach ihre Selbstachtung. Diesen Mechanismus könnten Unternehmen für einen höheren Profit ausnutzen. dpa

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