NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schweizer in Sorge: Streift ein

Schwarzer Panther durch den Wald?

Bern - Die Schweizer sorgen sich um einen angeblich durch die Wälder streunenden Schwarzen Panther. Bei der Polizei häufen sich Hinweise auf Sichtungen des Raubtiers. Nach Medienberichten prüfen die Behörden Angaben, wonach der möglicherweise aus Deutschland in die Schweiz gekommene „mutmaßliche Panther“ inzwischen aus dem Kanton Solothurn in Richtung des Mittellands südlich des Jura weitergezogen sei. Fallen mit Fleischködern hat das Tier bislang ignoriert. Trotz etlicher versteckter Kameras gibt es noch keinen Bildbeweis für die Existenz des Panthers. In Schweizer Medien und Internetchats entwickelt sich das Panther-Phantom zum bislang populärsten Ulk-Thema des Jahres. dpa

Lehmbrocken erschlägt Mädchen

bei Kindergartenausflug

Großostheim/Würzburg - Herabstürzende Lehmbrocken haben in der unterfränkischen Gemeinde Großostheim am Donnerstag ein fünfjähriges Mädchen erschlagen. Das Mädchen hatte sich während der sogenannten Waldwoche des Kindergartens gemeinsam mit 13 anderen Kindern in der Nähe einer Steilwand aufgehalten, als sich die Brocken lösten. Die Fünfjährige wurde von dem etwa zwei mal zwei Meter großen Erdbrocken getroffen und starb wenig später im Krankenhaus. Ermittler suchen nun die Ursache des Unglücks. dpa

Bruder von Opfer wirft

Schuh nach Attentäter Breivik

Oslo - Beim Prozess zu den Anschlägen in Norwegen hat ein Zuschauer im Gericht einen Schuh auf den Attentäter Anders Behring Breivik geworfen. „Du bist ein Mörder, fahr zur Hölle!“, rief der aus dem Irak stammende Schuhwerfer, dessen Bruder am 22. Juli 2011 auf der Insel Utöya starb. Der Schuh aber traf nicht Breivik, sondern seine Anwältin Vibeke Hein Baera. Sicherheitsbeamte packten den Mann nach dem Schuhwurf und führten ihn aus dem Gerichtssaal. Einige Zuschauer applaudierten, andere begannen zu weinen. Der Prozess wurde nach dem Vorfall einige Minuten unterbrochen. Breivik sagte: „Wenn jemand etwas auf mich werfen will, dann soll er das tun, während ich rein- oder rausgehe – und nicht auf meine Anwältin.“ AFP

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