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Vatikan erlaubt Exhumierung

eines zuvor geehrten Mafioso

Rom - Fast 30 Jahre nach dem Verschwinden der 15-jährigen Tochter eines Vatikan-Mitarbeiters haben Gerichtsmediziner in der Krypta einer Basilika in Rom die Leiche des Mafioso Enrico De Pedis exhumiert. Dessen frühere Lebensgefährtin soll ausgesagt haben, er habe die damals 15-Jährige entführt. Der Vatikan erklärte im vergangenen Monat, er habe keine Einwände gegen eine Öffnung des Grabs. Der Ort von De Pedis’ Grab in der Basilika Sant’ Apollinare in Rom hat Fragen aufgeworfen, liegen in der Kirche doch sonst nur ranghohe Kirchenfürsten begraben. Bis heute hat der Vatikan die Antwort verweigert, warum der Mafioso durch ein Grab in der Basilika geehrt wurde. dapd

Leiche liegt fünf Jahre unbemerkt in Wohnung – bis ein Einbrecher kommt Hagen - Ein Einbrecher hat die mumifizierte Leiche einer Rentnerin entdeckt. Die Frau aus Hagen lag vor dem Fernseher, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. „Die Obduktion bestätigte den Verdacht, dass die Tote seit etwa fünf Jahren dort lag.“ Demnach wäre sie im Alter von 66 Jahren gestorben. „Miete und Nebenkosten wurden regelmäßig vom Konto abgebucht, vermisst hatte sie offenbar niemand.“ Der Einbrecher habe wohl die Tür eingetreten, Nachbarn hatten einen Knall gehört und die Polizei alarmiert. Als die eintraf, war der Einbrecher verschwunden. dpa

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