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Australiens Riff entgeht Katastrophe



Sydney - Die weltberühmten Korallenriffe am Great Barrier Reef vor der australischen Küste sind knapp einer Umweltkatastrophe entgangen. Nach einem Motorschaden trieb ein chinesischer Frachter am Samstag führerlos auf das Riff zu. Erst am Sonntag traf ein Schleppkahn an dem Schiff ein und nahm es an den Haken, um es in tieferes Wasser zu ziehen. Es sei „pures Glück“ gewesen, dass die „ID Integrity“ nicht am nahe gelegenen Shark Reef auf Grund gelaufen sei, sagte Simon Meyjes von der Lotsenorganisation Australian Reef Pilots. Die Besatzung habe offenbar knapp eine Umweltkatastrophe verhindert, indem sie Ballastwasser abgelassen habe, so dass das Schiff unbeschadet über das Riff hinwegfahren konnte. Die Umweltschutzorganisation WWF betonte, eine schwere Katastrophe sei nur um wenige Meter vermieden worden. Die Zunahme des Schiffsverkehrs vor der Küste von Queensland wegen des dortigen Kohle- und Gasbooms sei eine Bedrohung für das Great Barrier Reef. AFP

Deutsche Sensen-Mäher siegen

Salbitz - Die besten Sensen-Mäher der Welt kommen aus Baden-Württemberg. Bei der dritten Weltmeisterschaft im Mähen mit der Sense im sächsischen Salbitz belegten Teilnehmer aus dem Südwesten gleich zehn Plätze, wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten. Bei den Frauen hatten die Österreicherinnen die Nase vorn. Für die Spanier wäre beinahe vor dem Turnier schon Schluss gewesen: Am Flughafen Dresden wollte der Zoll zunächst die Sensen nicht herausgeben. Erst ein von den Veranstaltern entsandter Offizieller konnten das Flughafenpersonal überzeugen. dpa

Betrunkener golft in Kölns Innenstadt

Köln - Ein Betrunkener hat die Kölner Innenstadt kurzerhand in einen Golfplatz

umfunktioniert. Ein Taxifahrer war am frühen Samstagmorgen auf den Mann aufmerksam geworden, weil sein Wagen von einem Golfball getroffen worden war. Unweit entfernt sah er einen Mann, der einen Golfschläger in der Hand hielt und immer wieder Bälle in Richtung Straße schlug. Die Polizei nahm den ihr bekannten Mann fest. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.dpa

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