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ADFC für neue Promillegrenze

bei Radfahrern



Berlin - Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich für eine niedrigere Promillegrenze bei Radfahrern ein. Statt 1,6 Promille als einzigem Grenzwert solle als neuer Gefahrengrenzwert 1,1 Promille gelten, sagte ADFC- Rechtsreferent Roland Huhn am Donnerstag in Berlin. Ab diesem Wert sollten Bußgelder verhängt werden, analog zur 0,5 Promillegrenze bei Autofahrern. Werte ab 1,6 Promille sollten wie bisher strafrechtlich belangt werden. Die Deutsche Verkehrswacht hatte jüngst 1,1 Promille als strafrechtliche Grenze gefordert. „Es fehlt bisher ein Warnwert für Radfahrer, wie die 0,5-Promille-Grenze bei Autofahrern“, sagte Huhn. Die gleichen Grenzwerte wie bei Autofahrern lehnt der ADFC aber ab. „Radfahrer gefährden fast immer nur sich selbst“, sagte Huhn. Nur in einem von acht Unfällen unter Alkoholeinfluss würden andere geschädigt. Zudem gebe es weit höhere Anforderungen an Autofahrer beim Steuern von Pkw. dpa

Zentralafrikanische Staaten

wollen Wilderei stärker bekämpfen

Addis Abeba - Die zentralafrikanischen Staaten haben sich darauf geeinigt, die Wilderei von Elefanten und anderen bedrohten Tierarten künftig stärker zu bekämpfen. Die Umweltminister der zehn Mitgliedstaaten der Zentralafrikanischen Waldkommission (Comifac) unterzeichneten bei einem Treffen im Tschad ein regionales Abkommen. Erreicht werden soll, dass die Justizbehörden besser zusammenarbeiten und Gesetze konsequenter durchgesetzt werden. Vor allem wollen die Staaten den illegalen Handel mit Elfenbein und anderen Wilderei-Trophäen an den Grenzen stärker überwachen und eindämmen. Besonders dramatisch ist die Lage im Bouba-Ndjida-Nationalpark im Norden Kameruns, wo Kriminelle im März innerhalb weniger Wochen hunderte Elefanten getötet und ihnen die Stoßzähne abgehackt hatten. Die Comifac-Minister kündigten zudem an, im kommenden Jahr ein Treffen der Staats- und Regierungschefs organisieren zu wollen. Dabei soll es um den zunehmenden Verlust wild lebender Tierarten auf dem Kontinent sowie um Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt gehen. dpa

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