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Auch langjährigen Rauchern hilft der Verzicht auf Zigaretten

Heidelberg - Auch langjährige Raucher jenseits des 60. Lebensjahres profitieren davon, wenn sie die Finger von der Zigarette lassen. Ehemalige Raucher haben zwar noch ein höheres Sterberisiko gegenüber lebenslangen Nichtrauchern, es sinkt jedoch mit jedem Jahr nach dem Verzicht, teilte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit. Forscher des DKFZ analysierten 17 internationale Studien, die den Einfluss des Rauchens auf die Gesamtsterblichkeit bei Menschen über 60 Jahren untersuchen. Danach ist diese bei Rauchern in der Altersgruppe fast doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern und bei Ex-Rauchern um ein Drittel höher als bei Nichtrauchern. Zudem habe sich gezeigt, dass sich das Risiko umso stärker reduzierte, je länger der Rauchstopp zurücklag, hieß es. Jeden Tag sterben in Deutschland mehr als 300 Menschen an den Folgen des Rauchens. AFP

Notfallpsychologen betreuen Mitschüler getöteter Geschwister

Ilsede - Nach dem Tod der vier Geschwister im niedersächsischen Ilsede kümmern sich Notfallpsychologen um die Mitschüler der Kinder. Die Landesschulbehörde schickte am Montag zehn Experten in das Gymnasium und die benachbarte Grund- und Hauptschule Ilsede. Bevor der normale Unterricht begann, sollte dort in den Klassen über den Tod der Kinder gesprochen werden. Der Vater der Kinder rang am Montag noch mit dem Tod, er hatte offenbar nach der Tat versucht, sich umzubringen. Der Mann ist dringend tatverdächtig, in der Nacht zum Freitag seine vier Kinder umgebracht zu haben. Er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Die Leichen des zwölfjährigen Mädchens und seiner drei Brüder im Alter von fünf, sieben und neun Jahren waren in der Wohnung der Eltern gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Beziehungsprobleme das Motiv für die Tat waren. dpa

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