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Strahlenbelastung im Beruf sinkt

Berlin - In Deutschland werden rund 380 000 Menschen, die an ihrer Arbeitsstelle Strahlung ausgesetzt sind, regelmäßig überwacht. 2010 sank die Belastung. Die meisten Menschen arbeiten in medizinischen Berufen. Im Durchschnitt lag der Jahresmittelwert der Belastung bei 0,66 Millisievert. Lediglich bei drei Personen wurde der Jahresgrenzwert von 20 Millisievert überschritten. Im Jahr 2000 waren das noch 33 Personen gewesen. Auch die Strahlenbelastung des Flugpersonals ist gesunken von 2,35 Millisievert im Jahr 2009 auf 2,27 Millisievert im Jahr 2010. Das Wartungspersonal in Atomkraftwerken kommt mit rund neun Millisievert im Jahr auf den höchsten Belastungswert, schreibt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in seiner aktuellen statistischen Auswertung. Das BfS führt diese sinkenden Belastungswerte darauf zurück, dass auch unterhalb der Grenzwerte verlangt werde, die Strahlenbelastung zu vermindern. deh

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