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Fliegerbombe in München gesprengt: Dachstühle in Flammen

München - Nach der Sprengung einer Fliegerbombe sind mehrere Dachstühle im Münchner Stadtteil Schwabing in Brand geraten. Durch die Detonation seien Splitter und Stroh durch die Luft gewirbelt, die anliegende Häuser entzündet hätten, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend. Auch Fensterscheiben gingen zu Bruch. Den Angaben zufolge rückten mehr als 100 Einsatzkräfte aus. Es seien noch weitere Feuermeldungen aus dem Viertel eingegangen. „Es geht bei uns drunter und drüber“, sagte der Sprecher. Die genaue Lage sei am Abend noch nicht abzuschätzen. Die 250 Kilogramm schwere Bombe war gegen 21.53 Uhr mit Sprengstoff unschädlich gemacht worden. Bereits in der vorangegangenen Nacht mussten 2500 Anwohner ihre Häuser verlassen. Am Dienstagabend durften dann die Menschen in einer erweiterten Sperrzone von einem Kilometer Umkreis nicht mehr auf die Straße gehen. dapd/dpa

Komplizin von Kindermörder Dutroux vorzeitig frei

Brüssel - Die Komplizin und Ex-Frau des belgischen Kindermörders Marc Dutroux hat nach 16 Jahren Haft das Gefängnis vorzeitig verlassen. Michelle Martin wird künftig in einem Nonnenkloster in der Nähe von Namur leben. Das Berufungsgericht in Brüssel lehnte am Dienstag den Widerspruch von Opfer-Familien ab und sah keine Gründe, die gegen die Freilassung sprechen. Die 52-Jährige verließ am Abend die Haftanstalt Berkendael. Die Polizei verstärkte die Sicherheitsmaßnahmen, um das Kloster in Malonne in Südbelgien zu schützen. Dort protestierten etwa 50 Menschen gegen die Ankunft Martins. dpa

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