NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Tödliche Messerattacke

im Jobcenter



Neuss - In einem Jobcenter im rheinischen Neuss hat ein Mann am Mittwoch eine 32-jährige Sachbearbeiterin erstochen. Der 52-Jährige habe die Frau attackiert und schwer verletzt, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Frau sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, dort aber wenig später gestorben. Der mutmaßliche Täter wurde kurz nach der tödlichen Attacke in unmittelbarer Nähe des Jobcenters in der Neusser Innenstadt festgenommen. Über das Tatmotiv wurde zunächst nichts bekannt. dpa

Schulen wieder geöffnet

nach Brand in Krefeld

Krefeld/Duisburg - Nach dem Großbrand in einer Düngemittelfabrik in Krefeld bleibt das öffentliche Leben in der Region gebremst. Im benachbarten Duisburg sollen am Donnerstag Schulen und Kindergärten in einigen südlichen Stadtteilen geschlossen bleiben. Durch die weiteren Löscharbeiten der Feuerwehr könne sich der Rauch wieder verstärken, teilte die Stadt Duisburg mit. In den betroffenen Stadtteilen drohten „bodennahe Rauchwolken“. In Krefeld können Schulen und Kindergärten besucht werden. Die Brandursache war am Mittwoch noch unklar.dpa

Neue Eltern

für afghanisches Findelkind

Ghasni - Ein vor einer Woche von polnischen Soldaten in Afghanistan gefundenes Baby hat neue Eltern: Sahir Rahimi berichtete am Mittwoch in Ghasni, dass er und seine Frau dem Mädchen den Namen Aria (Glück) gegeben hätten. „Denn sie hat jede Menge Glück in unser Haus gebracht. Ich möchte mein Baby aufwachsen und zur Schule und in eine glückliche Zukunft gehen sehen.“ Das Baby war am 19. September von polnischen Nato-Soldaten südlich der Hauptstadt Kabul am Straßenrand entdeckt worden. Zuerst hatten die Soldaten angenommen, dass das Bündel eine Bombe sei. Die Soldaten brachten das Baby zunächst in ihren Stützpunkt und später dann ins lokale Krankenhaus. AFP

Saudi-Arabien fürchtet Virusgefahr bei Massen-Pilgerfahrt

Dschidda - Saudi-Arabien trifft vor der traditionellen Massen-Pilgerreise nach Mekka Vorsichtsmaßnahmen, um eine potenzielle Ausbreitung eines jüngst aufgetauchten Sars-ähnlichen Virus’ zu verhindern. Es werde bei der Einreise von etwa zwei Millionen Muslimen gezielt auf Symptome wie Atemwegserkrankungen geachtet, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Siad Memisch am Mittwoch. rtr

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