NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kloster von Dutroux’ Komplizin bekommt Drohbriefe

Brüssel - Das Klarissenkloster im belgischen Malonne, das Marc Dutroux’ Ex-Frau und Komplizin Michelle Martin Unterkunft gewährt, hat zwei Briefe mit einem verdächtigen weißen Pulver erhalten. Wie belgische Medien berichten, bekamen die Schwestern in dieser Woche zwei Umschläge zugeschickt, die die unbekannte Substanz enthielten. Worum es sich handele, werde derzeit analysiert. Inzwischen sei der Polizeischutz des Klosters verstärkt worden. Das Berufungsgericht in Brüssel hatte Ende August entschieden, Martin auf Bewährung und unter Auflagen nach 16 statt nach 30 Jahren Haft vorzeitig zu entlassen. Seitdem wohnt sie in dem Klarissenkloster bei Namur. Die Bereitschaft der Schwestern, Martins aufzunehmen, führte zu zahlreichen Protesten mit teilweise gewalttätigen Ausschreitungen vor dem Kloster. KNA

Bremen will Polizisten

vor Spuckattacken schützen

Bremen - Um Polizisten besser vor Spuckattacken zu schützen, erwägt die Bremer Polizei die Anschaffung sogenannter Spuckschutzhauben. Das sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Mittwoch in der Bürgerschaft auf eine Frage der Linken-Fraktion. Die Hauben können Festgenommenen übergestülpt werden, wenn die Gefahr besteht, dass sie Polizisten ins Gesicht spucken. Aus den Akten gehe hervor, dass es etwa 50 solcher Attacken im Jahr gebe. Eine genaue Statistik fehle aber. Die Spucke könne Infektionserkrankungen wie Hepatitis übertragen. dpa

14-Jähriger bestellt im Internet

auf Kosten der Kirche

Breisach/Freiburg - Ein 14-Jähriger hat Waren im Internet bestellt und eine Kirchengemeinde in Baden-Württemberg zahlen lassen. Der Schüler habe dem Pfarrer der Gemeinde am Kaiserstuhl einen Streich spielen wollen und deshalb ein Spendenkonto der Kirche als Bankverbindung angegeben, teilte die Polizei in Freiburg am Mittwoch mit. Die Waren hatten einen Wert in vierstelliger Höhe. Der 14- Jährige ging davon aus, anonym im Netz unterwegs zu sein. Aber die Auswertung digitaler Spuren führte die Ermittler aus Breisach zu ihm. dpa

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