NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Rapper Sido soll Journalisten

in Wien geschlagen haben

Wien - Der deutsche Rapper Sido (31) hat Ärger in Österreich. Der Musiker soll einen Journalisten nach einer Casting- Show in Wien geschlagen haben, wie die Onlineportale „Heute.at“ und „oe24.at“ am Samstag berichteten. Zu der Handgreiflichkeit soll es nach der Live-Show „Die große Chance“ am Freitagabend gekommen sein. Sido hatte den Society-Reporter dort live verspottet. Nach Ende der Show soll der Journalist noch einmal das Gespräch mit Sido gesucht haben. Da habe der Hip-Hop-Künstler zugeschlagen. Der Hieb habe den Reporter zu Boden gestreckt. Sido sitzt zurzeit für den öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ORF bei der österreichischen Variante der Show „Das Supertalent“ in der Jury. Offizielle Stellungnahmen gab es am Samstag zunächst nicht. Sido, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heißt, stammt aus Berlin. Er trat jahrelang mit einer silbernen Totenkopfmaske auf und wurde mit seinen provokanten Texten bekannt. dpa

Jetzt 30 Tote in Tschechien

durch gepanschten Alkohol

Prag - Die Zahl der Toten durch gepanschten Alkohol in Tschechien hat sich auf 30 erhöht. Wie die tschechische Nachrichtenagentur CTK berichtete, starb ein 66-jähriger Patient, der am 3. Oktober in Brno (Brünn) ins Krankenhaus gebracht worden war. Er hatte an einer Tankstelle zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis Rum der tschechischen Marke Tuzemak erworben. Insgesamt wurden seit dem Beginn des Skandals 85 Tschechen und vier Slowaken in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei ermittelt wegen der Vorfälle gegen 52 Verdächtige. Zwei Männer sollen die Hauptverantwortung tragen. Sie müssen mit lebenslanger Haft rechnen.AFP

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