NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Experten wegen Erdbeben von L'Aquila zu Haftstrafen verurteilt

L'Aquila - Drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben im italienischen L'Aquila sind sieben Experten in einem umstrittenen Verfahren wegen fahrlässiger Tötung zu jeweils sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der Richter Marco Billi befand die Mitglieder einer staatlichen Kommission zur Risikoeinschätzung schuldig, durch ihre falsche Einschätzung der Gefahr Mitschuld am Tod der 309 Opfer des Erdbeben vom 6. April 2009 zu tragen. „Es wurde nicht erwartet, dass sie das Erdbeben vorhersagen, doch sie sollten die Menschen vor der Gefahr warnen“, sagte die Anwältin Wania dell Vigna, die elf Erdbebenopfer vertrat. AFP

Amokläufer in Wisconsin

tötet drei Menschen und sich selbst

Brookfield - Ein Bewaffneter hat in einem Wellness-Zentrum im US-Bundesstaat Wisconsin drei Menschen getötet und sich anschließend offenbar selbst erschossen. Der 45-Jährige eröffnete das Feuer am Sonntag in dem Spa, in dem seine Ehefrau arbeitete, und verletzte vier weitere Menschen. Hintergrund ist ein Ehekonflikt. AFP

Alpenmorde:

Offenbar war alles ganz anders

London/Paris - Im Fall um den Mord an einer britischen Familie in den französischen Alpen hat ein Verwandter die Behörden kritisiert. Die Polizei habe den Fokus zu sehr auf die Familie gelegt, anstatt die Umstände des ermordeten Fahrradfahrers genauer zu untersuchen, sagte der Onkel der erschossenen Frau der BBC. Im September hatte ein Unbekannter drei Mitglieder einer britischen Familie sowie einen Radfahrer, der keine Verbindung zur Familie hatte, ermordet. Die BBC berichtete jetzt, der Radfahrer sei zuerst erschossen worden. Damit wäre alles umgekehrt wie bisher gedacht. Bisher dachte man, die Familie sei Ziel gewesen und der zufällig vorbeikommende Radfahrer sei als Zeuge getötet worden. dpa

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