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Stammt Skelett in Australien

von deutscher Rucksacktouristin?



Sydney - Die vor gut zwei Jahren in einem Wald in der Nähe von Sydney gefundenen Knochen könnten die sterblichen Überreste einer deutschen Rucksacktouristin sein. Die Polizei habe neue Informationen, dass die Frau in den zehn Jahren vor dem Fund des Skeletts in dem Weinanbaugebiet Margaret River gearbeitet haben könnte, berichtete der australische Fernsehsender ABC am Samstag. Die Knochen zeigen den Angaben zufolge Spuren von Verletzungen. Das Skelett wurde im August 2010 entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau in den zehn Jahren davor umkam. Das Alter der Frau wird zum Todeszeitpunkt auf 13 bis 25 Jahre geschätzt. Die Polizei hatte ihr den Beinamen „Engel“ gegeben, weil in der Nähe des Fundorts auch ein T-Shirt mit der Aufschrift „Angelic“ („engelsgleich“) entdeckt wurde. Im gleichen Wald etwa 100 Kilometer südwestlich von Sydney hatte einst der Serienmörder Ivan Milat sieben Rucksacktouristen getötet, darunter drei junge Deutsche. Er wurde aber schon 1996 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Polizei schließt daher aus, dass der „Engel“ ein weiteres Opfer Milats war. Allerdings gehen manche Ermittler davon aus, dass Milat Mittäter hatte. dpa

38 Mitglieder von New Yorker Mafia-Clan bekennen sich schuldig

New York - Nach der Festnahme dutzender Verdächtiger in den vergangenen Monaten haben sich 38 Mitglieder eines New Yorker Mafia-Clans schuldig bekannt, wie das FBI mitteilte. Den Mitgliedern des Colombo-Clans werden unter anderem Schutzgelderpressung, illegale Wettgeschäfte und das gewaltsame Erpressen von Geld vorgeworfen. Den meisten Beschuldigten drohen Haftstrafen, in einigen Fällen bis zu 20 Jahre. AFP

Wieder viele Tote

bei neuen Unwettern in Haiti

Port-au-Prince - Zwei Wochen nach dem Durchzug des Hurrikans „Sandy“ ist Haiti erneut von einem Unwetter heimgesucht worden, mindestens 16 Menschen starben. Besonders betroffen von den starken Regenfällen war die Stadt Cap Haitien im Norden des Landes. Weitere Menschen werden vermisst. Überschwemmungen und reißende Flüsse hätten schwere Schäden verursacht. Die Unwetter erreichten das ärmste Land Amerikas nur kurze Zeit nach dem Vorbeizug des Hurrikans „Sandy“. Bei dem Wirbelsturm waren etwa 60 Menschen ums Leben gekommen. Der Regen vernichtete einen großen Teil der Ernte. Hilfsorganisationen befürchten deshalb, dass es in Haiti zu einer schwierigen Versorgungslage und zu Hunger kommen könnte. dpa

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