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Acht Tote bei Flugzeugkollision

Wölfersheim - Bei der Kollision von zwei Kleinflugzeugen sind in Hessen acht Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Es war eines der schwersten Flugzeugunglücke der vergangenen Jahre in Deutschland. Die Maschinen prallten am Samstagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache rund 30 Kilometer nördlich von Frankfurt nahe Wölfersheim in der Luft zusammen und stürzten auf ein Feld. Zur Identität der Toten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) stellte sich auf langwierige Ermittlungen ein. „Es wird voraussichtlich einige Wochen dauern, bis wir alles gesichtet haben“, sagte BFU-Experte Ralf Weigand. Fachleute untersuchten am Sonntag die Unfallstelle. Die beiden Wracks lagen etwa 400 Meter voneinander entfernt. Trümmerteile verteilten sich über ein Feld nahe dem Ortsteil Melbach. dpa

Reisende an Brechdurchfall erkrankt

Breisach am Rhein - 14 Reisende sind auf einem Hotelschiff im Breisgau an Brechdurchfall erkrankt. Neun Menschen mussten am Sonntagvormittag in Kliniken gebracht werden, wie die Polizei in Freiburg sagte. Die Erkrankung fing demnach bereits in Straßburg an. Ob es sich dabei um das hoch ansteckende Norovirus handele, sei derzeit noch unklar. In der Nacht zum Samstag waren ebenfalls Reisende einer Flusskreuzfahrt auf dem Rhein vor Wiesbaden an Brechdurchfall erkrankt. Bei den 70 Passagieren war das Norovirus festgestellt worden. Auf dem Hotelschiff, das am Sonntag in Breisach am Rhein nach Hilfe rief, befanden sich etwa 210 Passagiere. „Viele haben sich auf die Heimreise gemacht“, sagte der Sprecher weiter.dpa

Bus verbindet Frankfurt und Slubice

Frankfurt (Oder)/Slubice - Zwischen den Partnerstädten Frankfurt (Oder) und Slubice in Polen fährt erstmals eine eigene Buslinie. Der Linienverkehr zwischen den beiden benachbarten Städten wurde am Sonntag aufgenommen. Davon profitieren nicht nur die Einwohner beider Orte, sondern auch Studenten und Einkaufstouristen. Für die Buslinie 983 wurden auf polnischer Seite sechs Haltestellen neu eingerichtet. Der Bus wird von der Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft betrieben und soll zunächst bis zum Jahr 2017 fahren. dpa

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