NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Frau in Israel stirbt

mit 124 Jahren

Tel Aviv - Eine Israelin ist im Alter von 124 Jahren gestorben. Mariam Ammash stamme aus der ausschließlich arabisch besiedelten Stadt Jisr al Zarqa an der Mittelmeerküste etwa 60 Kilometer nördlich von Tel Aviv, berichtet „ynet“, die Onlineausgabe der israelischen Zeitung „Yedioth Ahronot Daily“. Sie hinterlasse zehn Kinder und rund 300 Enkel und Großenkel. Sollte sich ihr hohes Alter tatsächlich bestätigen, wäre Ammash der älteste Mensch, der je gelebt hat. Ihrem israelischen Pass zufolge ist Ammash im Jahr 1888 geboren. Das bislang höchste Alter eines Menschen, das je dokumentiert wurde, erlangte eine Französin, die 1997 mit 122 Jahren starb. dpa

Carabiniere in Italien droht

küssenden Frauen mit Anzeige

Rom - In Italien haben zwei Frauen einen Polizisten angezeigt, der ihnen ihrerseits mit dem Staatsanwalt gedroht hatte, weil sie sich küssten. Der Carabiniere hatte sie vom Bahnhofsvorplatz in Acilia nahe Rom verjagt und sie nach ihren Angaben angebrüllt, ihr Verhalten sei ekelhaft und eine Schande. Als eine der Frauen eine Erklärung verlangte, habe er ihre Papiere gefordert und beiden mit Anklage wegen „obszöner Handlungen in der Öffentlichkeit“ gedroht. Die Homosexuellen-Organisation „Gay Project“ fordert nun Fortbildungen für Beamte, „damit sie nicht wirklich obszöne Akte mit legitimen Zeichen von Zuneigung verwechseln“.ade

Postbote hortet

10 000 Briefe

München - Ein Münchner Postbote hat rund 10 000 Briefe gehortet, anstatt sie auszuliefern. Ein Kollege habe die Post in den Spinden des 28-Jährigen entdeckt und den Vorfall gemeldet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Briefträger gab an, die Post aus Zeitmangel nicht ausgetragen zu haben. Im Laufe der Jahre habe er den Überblick verloren – und so hätten sich immer mehr Briefe in seinen Spinden gestapelt. dpa

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