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Angst vor seinen Ausbrüchen. Klaus Kinski 1988 beim Festival in Cannes. Foto: AFP
Angst vor seinen Ausbrüchen. Klaus Kinski 1988 beim Festival in Cannes. Foto: AFPFoto: AFP

Tochter wirft Klaus Kinski

sexuellen Missbrauch vor

Hamburg - Die älteste Tochter des 1991 gestorbenen Schauspielers Klaus Kinski hat schwere Vorwürfe gegen ihren Vater erhoben. Dieser habe sie vom 5. bis zum 19. Lebensjahr sexuell missbraucht, sagte Pola Kinski dem Hamburger Magazin „Stern“. Der Filmstar habe sich „über alles hinweggesetzt“, auch wenn sie sich gewehrt habe. „Er hat sich einfach genommen, was er wollte.“ Sie habe ihre ganze Kindheit mit einem permanenten Gefühl von Angst vor den Ausbrüchen ihres Vaters gelebt. Pola Kinski, die ebenfalls eine Zeit lang als Schauspielerin arbeitete, hat ihre zerstörte Kindheit und Jugend in einem Buch verarbeitet, das in Kürze erscheinen soll. Sie habe das Buch auch geschrieben, um sich gegen die allgegenwärtige Kinski-Vergötterung zu wenden, sagte die 60-Jährige dem „Stern“. „Ich konnte es nicht mehr hören: ,Dein Vater! Toll! Genie! Ich habe ihn immer gern gemocht!’ Seit er tot ist, wird diese Vergötterung immer schlimmer.“ Sie habe immer gefunden, dass ihr Vater als Schauspieler „genauso ist wie zu Hause“. Er habe „andere Menschen nie respektiert“. AFP

Kölner Dom zittert

wegen neuer U-Bahn

Köln - Eine neue U-Bahn-Verbindung lässt den Kölner Dom erzittern. Deshalb seien Gebäudeschäden zu befürchten, sagte Dompropst Norbert Feldhoff am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht der „Kölnischen Rundschau“. Das historische Gemäuer sei „für derartige Belastungen nicht ausgelegt“. Man könne ein Zittern wahrnehmen und auch ein Rauschen. Es sei unstrittig, dass dies auf den U-Bahn-Verkehr zurückgehe, sagte Feldhoff. Seit Anfang Dezember fährt eine U-Bahn-Linie am Dom vorbei zu einer neu in Betrieb genommenen Haltestelle. Die Erschütterungen lassen in Köln böse Erinnerungen an den Einsturz des Historischen Stadtarchivs am 3. März 2009 wachwerden.KÖLNER DOM] dpa

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