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„Costa Concordia“ soll

bis Juli geborgen werden

Rom/Berlin - Die Reederei Costa Crociere hofft, das Wrack des gesunkenen Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ bis Juli zu bergen. Das Schiff vor der italienischen Insel Giglio solle aufgerichtet und in den Hafen geschleppt werden, sagte Costa-Crociere-Generaldirektor Gianni Onorato der Tageszeitung „La Stampa“ am Samstag, einen Tag vor den Gedenkfeiern zur „Costa“-Katastrophe. Im Hafen solle es dann auseinandergenommen werden. „Es hieß, das Schiff werde bis September flottgemacht, um dann abgeschleppt zu werden. Wir hoffen, es wird bis Juli flottgemacht.“ Der Präsident der Region Toskana, Enrico Rossi, hatte davon gesprochen, das Wrack werde „etwa im September“ fertig für den Abtransport sein. Es wäre die größte Schiffsbergung aller Zeiten mit Kosten von hunderten Millionen Euro. Die „Costa Concordia“ war am Sonntag vor einem Jahr gekentert. Bei dem Unglück starben 32 Menschen, darunter zwölf Deutsche. dpa

Smog in Peking

erreicht Rekordwerte

Peking/Berlin - Die Luftverschmutzung in Peking hat am Samstag neue Negativwerte errreicht. Der von der US-Botschaft in Peking stündlich gemessene Luftqualitätsindex kletterte am Abend auf den noch nie dagewesenen Wert von 755. Der Index reicht eigentlich nur bis 500. In Europa gilt ein Feinstaubwert über 50 bereits als gesundheitsgefährdend. Die Behörden rieten den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen wie alten Menschen, Kindern und Kranken davon ab, die Häuser zu verlassen. Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur „Xinhua“ meldete zwar Smog für Peking, sprach aber für Ost- und Zentralchina lediglich von „Nebel“. ben

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