NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Stephen King setzt sich

für schärfere US-Waffengesetze ein

Washington - Der US-Autor Stephen King hat sich öffentlich für schärfere Waffenkontrollen in seinem Land eingesetzt. In einem am Freitag veröffentlichten Essay stellte sich King gegen ein „mit Gewehren überflutetes Amerika“. Der Bestsellerautor setzte sich darin für ein Verbot halbautomatischer Waffen und großer Munitionsmagazine ein. Er unterstützte damit ausdrücklich einen von den Demokraten im US-Kongress eingebrachten Gesetzentwurf. Seine Leser fragte King, ob ein „gutes Alarmsystem“ als Schutz vor Einbrechern nicht ausreiche. Der einflussreichen Waffenlobby NRA warf King vor, auf ihre Vorrechte zu pochen und sich keinen Deut um die „Kollateralschäden“ zu scheren. AFP

Weniger Dicke in Italien –

die Krise soll Schuld daran sein

Rom - In der Krise schnallen viele Italiener den Gürtel buchstäblich enger. In Italien sinkt die Zahl der Dicken, und die wirtschaftlichen Probleme des Landes sollen der Grund dafür sein. Erstmals seit 20 Jahren habe sich die Tendenz bei der Fettleibigkeit umgekehrt und die Menschen im Heimatland der Pizza würden wieder dünner, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti unter Berufung auf Daten des Statistikamtes Istat. Diese Bilanz passe mit anderen Daten zusammen, wonach die Ausgaben für Nahrungsmittel in den ersten elf Monaten 2012 um 1,6 Prozent gesunken seien, argumentierte der Landwirtschaftsverband. Am meisten nahmen den Angaben zufolge die Menschen im Süden des Landes ab, wo die Zahl der Normalgewichtigen in den vergangenen drei Jahren um drei Prozent gestiegen sei. Allgemein bleibe die Lage aber alarmierend. Fast jeder zweite Italiener sei weiterhin übergewichtig, insgesamt 45,8 Prozent. Die Gewichtsabnahme sei insgesamt eine positive Sache, erläuterte Coldiretti weiter. Bedenklich sei aber, dass angesichts der sparsameren Einkäufe auch die Qualität der gekauften Lebensmittel abnehme. dpa

Mindestens 50 Tote bei Meuterei

in Gefängnis in Venezuela

Caracas - In einer Haftanstalt in Venezuela sind am Freitag bei schweren Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Banden und Sicherheitskräften mindestens 50 Menschen getötet worden. Angaben eines Arztes vor Ort zufolge wurden in dem Gefängnis Uribana im Bundesstaat Lara außerdem mindestens 90 Menschen verletzt. Die Opposition warf der Regierung in Caracas „Unfähigkeit“ vor, diese kündigte eine Untersuchung der Vorfälle an. Die für die Haftanstalten des Landes verantwortliche Ministerin Iris Varela sagte, die schwere Meuterei sei ausgebrochen, nachdem sich Gefangene gegen die Durchsuchung der Zellen nach illegalen Waffen gewehrt hatten. Die Haftanstalten Venezuelas gelten als chronisch überfüllt. AFP

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