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Google Maps zeigt Karten

mit Gulags in Nordkorea

Berlin - Der Kartendienst von Google hat nun auch Bilder aus dem am meisten abgeschotteten Land der Welt im Angebot. Seit Dienstagmorgen bietet Google Maps detaillierte Aufnahmen aus Nordkorea an, das bislang bis auf die wichtigsten Städte und Straßen nahezu der letzte blinde Fleck auf der Welt war. „Wir wissen, dass die Karte nicht perfekt ist und ermutigen alle freiwilligen Helfer, uns bei der Verbesserung zu unterstützen“, teilte Googles Produktmanager Jayanth Mysore mit. Das Material entstand mithilfe engagierter Nutzer, von denen viele aus Südkorea stammen sollen. Es zeigt neben Straßen, Schulen und Bahnhöfen der Hauptstadt Pjöngjang auch graufarbige Gebiete in den Ausmaßen von Großstädten, die als „Gulag Nr. 18“ oder „Yodok Gulag“ gekennzeichnet sind. Die Aufnahme des totalitären Staates in den Kartendienst hängt wahrscheinlich mit dem kürzlich stattgefundenen Besuch von Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt in dem Land zusammen. Der Besuch war von der US-Regierung kritisiert worden.nia

Warnung vor perfiden

Täuschungen im Internet

Wiesbaden - Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor einer Erpressungswelle im Internet gewarnt. Auf Computern öffnet sich ein Fenster, in dem die Rede davon ist, dass der Rechner im Zusammenhang mit der Verbreitung von Kinderpornografie, bei terroristischen Aktionen, Urheberrechtsverletzungen oder anderen Straftaten genutzt worden sei. Der Nutzer wird aufgefordert, 100 Euro für einen Freigabecode zu zahlen. Eingeblendet sind die Logos des BSI und der Gesellschaft für Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Der Computer wird mit einer Software infiziert, die eine jugendpornografische Darstellung erscheinen lässt. Vor anderen Kriminellen warnt die NRW-Verbraucherzentrale. Die Betrüger manipulierten statt Geldautomaten Kartenlesegeräte in Geschäften. Die Verbraucherschützer raten zur Barzahlung. AFP/dpa

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